Shownotes
Diese Woche gibt es mal wieder eine Newsflash-Ausgabe, denn die Tech-Welt liefert gerade mehr Schlagzeilen als in einen normalen Podcast passen. Wir sprechen über die Rückkehr der Chatkontrolle durch die Hintertür, warum die Schweizer Armee Microsoft den Rücken kehrt, weshalb Meta gleich mehrfach Ärger mit der EU bekommt und warum Apple gegen OpenAI vor Gericht zieht. Außerdem geht es um neue internationale Regeln für autonomes Fahren und ein KI-gestütztes Vulkan-Frühwarnsystem.
Transkript der Episode
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Jingles:
Silicon Weekly, der Tech-Podcast mit den wichtigsten News der Woche. Für dich eingeordnet von Elli, Stella und Caspar.
Caspar:
Hallo und herzlich willkommen zu Silicon Weekly. Zu dieser Ausgabe mir zugeschaltet Stella. Hallo Stella.
Stella:
Guten Tag und mir zugeschaltet Caspar. Es ist wirklich wie im Radio hier plötzlich.
Caspar:
Es ist wie im Radio.
Stella:
Live aus Hannover.
Caspar:
Gleich hört ihr die besten Hits der 80er und 90er und das Beste von heute. Estelle, erste Frage, ist in deiner Butze auch so warm wie bei mir? Der Sommer ist wieder zurück.
Stella:
Ich glaube, ich habe wirklich jetzt ein anderes Temperatur im Binden. Ich finde das mega. Nee, hier geht es voll. Es ist alles schön.
Caspar:
Ja, ich finde es auch nicht mehr so schlimm wie vor zwei Wochen. Aber man muss auch sagen, vor zwei Wochen waren teilweise 10 Grad mehr, 14 Grad mehr. Ich glaube, das hat abgehärtet.
Stella:
Ich muss auch sagen, ich finde, die Vergleichbarkeit ist da nicht so ganz gegeben, weil drei Tage am Stück über 35 Grad tagsüber in der Stadt sind halt was anderes als so. Knapp unter 30 Grad in der Spitze mittags. Also ganz im Ernst, ich bin froh, es scheint die Sonne. Es gab hier in Hannover ja auch neulich total krassen Starkregen.
Caspar:
Und Hage.
Stella:
Toi, toi, toi, so wie ich die Berichterstattung verfolgt habe, wurde niemand verletzt. Da bin ich sehr froh drüber. Deswegen gerade jetzt, wenn der Starkregen erstmal abgewendet ist, blauer Himmel, Sonnenschein unter 30 Grad, ich bin zufrieden. Kann so bleiben.
Caspar:
Warum spreche ich die Hitze überhaupt an? Weil letztes Mal, also weil deutlich mehr Temperaturen aufgenommen hatten, hatten wir am Ende ziemliches Wortgulasch manchmal drin. Das wird hoffentlich heute nicht passieren. Und apropos Hitze, wir haben uns auch besprochen und haben überlegt, dieses Jahr tatsächlich mal eine kleine Sommerpause einzulegen, um danach dann wieder ganz frisch für euch da zu sein. Keine Sorge, wir legen jetzt nicht sofort mehr Pause los, sondern mit dieser Episode sind es glaube ich noch drei Stück, weil wir nämlich den August über nicht da sein werden und im September dann wieder zurückkommen. Aber wir wollten euch schon mal vorwarnen, dass da eine kleine Pause kommt und dass ihr die Tech News dann zwischenzeitlich mal nicht bekommt. Aber keine Sorge, wenn wir zurück sind, machen wir auch so ein, was wir im August verpasst haben. Aber traditionell eigentlich passiert im August der Tech-Welt auch nicht so viel, weil auch da bei vielen Firmen so ein bisschen die Flaute ist, bevor im September dann die großen Produktvorstellungen wieder losgehen, Stich von iPhone und so.
Stella:
Ja, ich glaube wirklich so international ist gerade so der August eher so dieser typische Urlaubsmonat. Und dementsprechend gibt es ja dann auch zum September, wenn alle wieder am Start sind, zum Beispiel die Releases der neuen Apple-Geräte. Da wird ja auch schon spekuliert, bringen sie ein Armband raus.
Caspar:
Bringen Sie ein Falt-iPhone endlich raus.
Stella:
Was, Entschuldigung, für die meisten wahrscheinlich so gut wie unbezahlbar ist. Und man sich erst mal fragen muss, möchte man so viel Geld für ein Handy ausgeben? Fragen über Fragen, die wir da im September behandeln werden. Aber im August halten wir unsere Nase in die Sonne und machen mal irgendwas nicht so Tech-lastiges. Zumindest in Teilen beruflich schon weiterhin.
Caspar:
Ich wollte gerade sagen, ein bisschen geht es ja sonst auch noch weiter. Wer diese Woche definitiv nicht geschlafen hat, ist die Tech-Welt, weil aktuell ist noch ziemlich viel los, sogar sehr, sehr viel. Deswegen, wir haben viel mitgebracht. Wir reden unter anderem über Vulkane. Wir reden leider auch mal wieder über die Chat-Kontrolle. Aber den Anfang, den machen die Updates und da geht es für uns dann gleich in die Schweiz.
Jingles:
Update.
Stella:
Und da muss man dazu sagen, wir haben eigentlich einen Input geplant, weil ich meinte, hey, lass uns doch was zum digitalen Euro machen. Was zum Geier ist das? Das wird wieder mehr ein Thema. Vielleicht kommt das dann nächste Woche, weil dann waren Caspar und ich damit beschäftigt, irgendwie halt diese Updates und das WTF und die gute Nachricht in Stock zu prügeln. Und als ich dann so, keine Ahnung, bei Update Nummer 9 war, dachte ich so, hey Caspar, vielleicht lieber eine News-Episode. Das ist die Geschichte und jetzt lasst uns über die Schweiz reden, beziehungsweise über das Schweizer Militär. Das ist ein harter Einstieg direkt jetzt für ein Update.
Caspar:
Ja, aber wir kriegen den Dreh zum Thema Tech direkt, weil das erste Update ist nämlich, dass die der Schweiz zum Thema digitale Souveränität was plant. Worum geht es? Die Schweizer Armee verlässt Microsoft oder besser gesagt, sie verzichtet demnächst auf Software von Microsoft.
Stella:
Und ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum. Und wir haben die Antwort. Also die Schweizer Armee, genauer das Kommando Cyber, plant eben die Abhängigkeit von US-amerikanischen Technologiekonzernen zu reduzieren. Und das machen sie, weil sie einfach Sorge haben, dass politische Risiken und die Verlagerung von Daten in die Cloud zu einem unkontrollierten Datenabfluss an ausländische Nachrichtendienste führen könnten. Und deswegen soll künftig eben eher auf Open Source Software gesetzt werden.
Caspar:
Ganz spannender Aspekt bei diesem Open-Source-Thema. Die wollen nicht nur Open-Source nutzen, sondern sie wollen sich auch aktiv an der Entwicklung beteiligen von der Software. Und dafür gibt es, nennt Silicon Weekly, Daumen hoch, weil das ist nämlich das, was die Open-Source-Community auch immer ganz oft fordert. Die freuen sich, wenn man die Software einsetzt, aber die freuen sich natürlich noch mehr, wenn sich die Leute auch beteiligen, weil davon lebt es ja, Open-Source, dass alle mitarbeiten. Und deswegen ist es gut, dass das Schweizer Militär das macht. Was ist der Zeitplan? Bis Oktober 2026 sollen alle Arbeitsplätze dieses Kommandos Cyber mit Open Desk ausgestattet sein. Das ist ein Softwarepaket, das vom Deutschen Zentrum für Digitale Souveränität zusammengestellt wurde und als Alternative zu Microsoft und deren Office-Tools gedacht ist. Und das macht die Schweizer Armee auch nicht komplett einfach so, weil sie sich das überlegt haben, sondern es gibt in der Schweiz seit Anfang 2024 auch ein Gesetz dafür, welches nämlich vorschreibt, dass der Quellcode von Software, die die Schweizer Regierung und Institutionen der Schweizer Regierung nutzen, dass dieser Quellcode grundsätzlich offengelegt werden muss, um Transparenz zu schaffen und um Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern zu vermeiden. Und da bietet sich natürlich Open Source an und dann auch sowas wie Office-Lösungen.
Stella:
Verabschiedet hat sich auch OpenAI und damit kommen wir zum nächsten Update. Danke.
Caspar:
Vielleicht erinnert ihr euch noch an eine Ausgabe im Oktober dieses Podcasts. Da haben wir nämlich im Input über KI-Browser gesprochen. Die waren da der letzte Scheiß damals, der heiße Scheiß. Unter anderem Atlas und DIR haben wir besprochen. Besonders diesen Browsern, das sind Browser, die KI integriert haben und zwar ganz tief. Die KI kann diese Browser teilweise steuern und es sind teilweise auch sowas wie Sprachmodelle, die dann auf die Webseiten zugreifen können und so direkt implementiert. Wieso reden wir im Update jetzt über Atlas und OpenAI?
Stella:
Naja, weil OpenAI entschieden hat, seinen KI-Browser Atlas eben abzustellen und zwar zum 9. August. Und falls ihr jetzt, Caspar, ich weiß nicht, wie es bei dir ist, ich habe den damals getestet und er hat sich nicht in mein Nutzungsverhalten nativ integriert.
Caspar:
Nein, bei mir auch nicht.
Stella:
Ich glaube, das war auch so ein bisschen, ehrlich gesagt, so dieser Übergang. Ich erinnere mich noch, du hattest da ChatGPT und dann hatte ich den Klassiker getestet, Restaurant reservieren. Dann konntest du so sehen, wie dieser Pfeil da langsam quasi auf irgendwelche Buttons klickt und es scheiterte dann, weil die Website schlicht und ergreifend nicht optimiert war. Ich kann mir schon vorstellen, warum der eingestellt wird. Aber, falls ihr jetzt trotzdem totaler Fan seid und euch denkt, aber den nutze ich doch jeden Tag, was soll ich da jetzt tun? Also, Diese Funktionen des Browsers sollen in die ChatGPT-Desktop-App und in eine Chrome-Erweiterung integriert werden. Also es ist nicht ganz weg.
Caspar:
Nein, also falls ihr Fan seid. Einen Grund für das Aus gibt es auch. Das dürfte nämlich aufgrund von einer Anweisung von Trichy Simo passieren. Das ist die OpenAI-CEO für Anwendungen bei OpenAI. Im März hatte sie nämlich gesagt oder angekündigt, dass OpenAI sogenannte Nebenprojekte zurückfahren wollen würde, um Kosten zu sparen und sich auf Dinge wie Programmierung und Unternehmensanwendungen zu fokussieren. Also man merkt, dass da so ein Shift ein bisschen in der Strategie stattfindet. Atlas ist auch nicht das einzige Projekt, was deswegen eingestellt wurde. Es hat ja auch schon vor einiger Zeit die KI-gestützte Videogenerierung Sora erwischt. Die wurde ja auch relativ kurzfristig eingestampft und nun eben Atlas. Das ist noch nicht das Ende von diesen KI-Browsern. Andere Unternehmen wie Perplexity mit Comet und die Browser-Company mit DIA, die arbeiten weiter daran, solche Browser zu entwickeln. Und Google und Microsoft, die haben jeweils für Chrome und Edge auch weitere KI-Funktionen im Browser, die sie auch ausbauen. Also ganz ist das Thema KI im Browser noch nicht vorbei, aber halt jetzt eben bei OpenAI.
Stella:
Genau und ich dabble über OpenAI, dass die natürlich Kosten sparen und einfach profitabler werden wollen. Vielleicht müssen wir da auch mal einen eigenen Input zu machen. Wir haben jetzt noch einen, man könnte sagen Evergreen der Updates und in diesem Podcast das Social Media Verbot. Ich habe nicht gezählt, wie oft wir es schon dabei hatten, aber es gibt etwas Neues in dem recht langwierigen Prozess.
Caspar:
Die Debatte geht munter weiter, ob man Kindern und Jugendlichen auch in der EU Social Media verbieten sollte oder es zumindest einschränken. Das Update, was wir mitgebracht haben, da geht es dann mal um eine Empfehlung von Expertinnen. Genauer gesagt um eine EU-Expertenkommission. Die hat nämlich Vorschläge für ein gestuftes Mindestalter für soziale Medien vorgelegt, um Kinder und Jugendliche eben vor so Risiken bei Social Media zu schützen. Die Kommission fordert ein sogenanntes gestuftes Mindestalter mit harter Durchsetzung. Was ist ein gestuftes Mindestalter? Was verbirgt sich da in der Stellung?
Stella:
Das sind wir so herrlich abstrakt.
Caspar:
Das ist toll.
Stella:
Also, die Kommission empfiehlt eigentlich eine EU-weite harmonisierte Zugangsbeschränkung für Kinder unter 13 Jahren. Und Kinder bis zum dritten Lebensjahr, die sollen gar keine Scream-Teilen haben, sprich, da sollen Eltern nicht sie ans Tablet, Smartphone etc. lassen. Und die drei bis zwölfjährigen, die sollen eine elterlich kontrollierte Nutzung haben. Und das ist dann eben diese Stufung, dass quasi mit verschiedenen Jahren dann ja mehr und mehr Social Media auch zugänglich wird.
Caspar:
Ja, problematische Funktionen wie zum Beispiel dieses Endless Scrolling, also dass die App nicht aufhört, einem neue Dinge vorzuschlagen und solche Rabbit Hole Algorithmen, die einen immer tiefer in so Dinge reinziehen, Stichwort TikTok, die wurden auch nochmal hervorgehoben. Das werden wir aber auch gleich nochmal an anderer Stelle behandeln. Da gibt es im Newsflash dann mehr. Ja, und jetzt heißt es mal abwarten, das war ja bisher nur eine Einschätzung einer Expertenkommission oder Expertenkommission. Mal gucken, was die EU daraus macht. Das ist ja jetzt noch kein Gesetz oder Vorschlag oder irgendwas. Also wenn da noch was passiert, dann werden wir darüber berichten und mal gucken, ob dann das Social Media Verbot tatsächlich mal konkreter wird.
Stella:
Und da fällt mir jetzt keine gute Überleitung ein, Caspar. Ich weiß nicht, ob du eine Auflage hast.
Caspar:
Wir bleiben bei der EU.
Stella:
Wir bleiben bei der EU.
Caspar:
Und bei den Gremien.
Stella:
Okay, und damit kommen wir zum WTF.
Jingles:
WTF.
Caspar:
Ja, und es geht um Zombies.
Stella:
Und um die EU.
Caspar:
Ja, und ich habe für diese WTF mal bei Wikipedia nachgeschlagen, was eigentlich die Definition von Zombies ist. Warum, das werdet ihr gleich merken. Das Wort leitet sich vom amerikanischen Begriff Zumbe, also sowas wie Totengeister, ab. Und im haitianischen Voodoo-Glauben bezeichnet man damit Menschen, die durch das Wirken eines Priesters betäubt, willenlos gemacht oder versklavt wurden. Das ist nicht ganz die Definition, die ich vom Zombie im Kopf hatte. Warum? Weil nämlich durch so Filme wie Die Nacht der lebenden Toten von 1968 oder wie so Serien wie The Walking Dead hat sich das Bild oder die Definition so eines klassischen Zombies stark gewandelt. Das sind inzwischen ja eher so Untote, deren Körper zum Beispiel durch einen Virus wieder erwacht sind und die dann stöhnen, durch die Gegend wandern und einen unstillbaren Hunger meistens auf Menschen haben. Und die sind oft auch noch ansteckend. Das ist so das, wie man Zombies inzwischen so ein bisschen definiert.
Stella:
Ich muss jetzt mal sagen, wirklich so Walking Dead und Co. ist ja gar nicht meins. Also da bin ich komplett raus. Und deshalb bin ich jetzt ehrlich gesagt auch regelrecht dann doch irgendwie dankbar, dass wir nicht über diese Art von Zombies reden. Denn vielleicht, wer uns schon ein bisschen länger hört, kennt das vielleicht schon. Aber wenn nicht, dann lernt er das jetzt kennen. Die anlasslose Chatkontrolle. Aber Caspar, ich glaube, da musst du nochmal den Bogen schlagen, was das mit Zombies zu tun hat.
Caspar:
Ja, die anlasslose Chatkontrolle, das ist ein, ja doch, das kann man so sagen, sehr umstrittener Gesetzentwurf der EU. Der soll eigentlich Kindesmissbrauch im Netz bekämpfen. Wie soll das passieren? Indem Messenger-Dienste, sowas wie WhatsApp, Signal, Telegram, die sollen verpflichtet werden, private Chats, die zum Beispiel wir uns schicken oder eigentlich alle Menschen, die sich private Chats schicken sind und Fotos und Videos und Textnachrichten, die sollen automatisiert auf illegale Missbrauchstelle. Darstellungen gescannt werden das problem ist aber die meisten dieser messenger die nutzen inzwischen eine sichere ende zu ende verschlüsselung, und um diese zu umgehen müsste man quasi die nachrichten schon auf dem smartphone scannen das ist das sogenannte kleinzeit scanning bevor sie überhaupt verschlüsselt und abgeschickt werden das heißt diese chat kontrolle greift nicht mal unbedingt nur auf die messenger zu beziehungsweise hat vor das zu tun sondern eben auch auf das smartphone.
Caspar:
Kritikerinnen und Kritiker, die sagen natürlich, vor allem auch Datenschützer und IT-Sicherheitsexpertinnen und Bürgerrechtlerinnen, die warnen, dass das eine beispiellose Massenüberwachung bedeutet, ohne dass es einen Verdachtsfall gibt, weil quasi erstmal alles unter Verdacht gerät und gescannt wird. Und sie betonen, dass dadurch auch sichere Verschlüsselung, die eigentlich allen Nutzern Sicherheit geben soll, dass die dadurch im Grunde aufgeknackt wird und nutzlos wird und auch Hackerinnen und Hackern Tor und Tür öffnet. Und das Problem ist eben, dass das eben passiert, ohne dass es einen konkreten Verdacht gibt. Und das ist etwas eigentlich Einzigartiges und Neues. Im Recht ist es natürlich schon so, dass man, wenn es Verdachtsmomente gibt, Behörden ermitteln dürfen. Aber dann muss in der Regel zum Beispiel ein Richter entscheiden, ob zum Beispiel eine Telefonüberwachung stattfinden darf. Ob es so Staatstrojaner ist ja auch so ein Thema, ob sowas auf einem Smartphone installiert werden darf. Das passiert eben, wie gesagt, richterlich entschieden. Und in dem Fall wäre es so, dass erstmal alle davon betroffen wären.
Stella:
Und das ist eben das große Problem, also dass quasi alle überwacht werden, ohne dass vielleicht gegen die Einzelnen jeweils ein konkreter Verdacht vorliegt. Und eigentlich war auch diese Chat-Controller am Ende, ich glaube, so langsam erschließt sich auch, warum wir im Eingang über Zombies geredet haben. Gucken wir nochmal kurz auf die Geschichte. 2021, da hat die EU beschlossen, eine vorübergehende Ausnahme von den strengen Datenschutzregeln zu machen. Und damals war es dann so, dass Tech-Konzerne wie Meta oder Google freiwillig unverschlüsselte E-Mails und Chats nach Missbrauchsmaterial durchsuchen durften. Und diese Erlaubnis, das ist wichtig, die war jedoch befristet. Und dann ging es aber weiter.
Caspar:
Ja, im Mai 2022 legte die EU-Kommissarin Ilva Johannsen dann den Entwurf für eine dauerhafte verpflichtende Chatkontrolle vor. Wir haben ja gerade gehört, befristet und freiwillig, jetzt dauerhaft verpflichtend. Und genau darüber entbricht dann ein großer Streit innerhalb der EU und innerhalb der Gremien, weil sich die Mitgliedstaaten eben nicht auf ein Gesetz dieser Chat-Kontrolle 2.0, wie man sie dann nennt, einigen konnten. Und deswegen verweigert das EU-Parlament im März 2026 dann auch die Verlängerung der alten Freiwilligenregelung, also Chat-Kontrolle 1.0. Und die gesetzliche Grundlage läuft deswegen dann auch einfach am 3. April 2026 aus. Und offiziell ist die Chat-Kontrolle dann auch juristisch und generell tot.
Stella:
Und wir haben ja auch nochmal, ihr kennt uns ein paar Zahlen mitgebracht, so zur Wirksamkeit einer solchen Chatkontrolle. Ein Evaluationsbericht der EU-Kommission zeigt nämlich, dass die Chatkontrolle bisher in keiner Verhältnismäßigkeit steht. Denn nur, und jetzt muss ich mich konzentrieren, 0,00000077% der gescannten Nachrichten enthielten illegales Material, während es gleichzeitig eine Fehleranfälligkeit von bis zu 20% gab. Und der Bericht hat auch gezeigt, dass es keinen klaren Zusammenhang zwischen automatisierten Meldungen und realen Verteilungen oder der Rettung von missbrauchten Kindern gab. Aber gleichzeitig, das möchten Caspar und ich auch an der Stelle sagen, natürlich jede einzelne Nachricht, die gefunden wird, das ist wichtig. Also das möchten wir hier auch nochmal betonen.
Caspar:
Ja, ja, es geht nur darum, dass die 20 Prozent sind halt ein großes Problem, diese Fehleranfälligkeit, weil das heißt, dass 20 Prozent der Meldungen schlicht zum Beispiel gar keine Missbrauchstarstellungen waren oder auch einfach, völlig grundlos ausgelöst haben. Und was mich auch noch erschreckt hat, ist, jetzt könnte man ja sagen, diese Nullkomma mit den ganz vielen Nullen, die du gerade aufgezählt hast, das ist ja gut, dass die dann entdeckt wurden und die wurden dann ja auch gemeldet. Aber du hast ja auch gerade gesagt, es gibt keine Verbindung mit realen Verurteilungen, oder der Rettung von missbrauchten Kindern. Und das ist das, was ich so erschreckend finde, dass wir diese ganze Chatkontrolle irgendwie diskutieren oder... Bisher ja diskutiert haben, wir kommen ja gleich noch zum WTF und dann aber auch einfach schlicht und ergreifend sie gar nicht Wirkung zeigt und greift und das ist das, was ich immer wieder so ein bisschen, schlimm finde, dass wir gar nicht Daten oder Fakten basiert über solche Dinge reden, sondern immer gleich von allen Seiten wohlgemerkt auch, um da auch, fair zu bleiben, von Seiten der Befürwortern und den Kritikern gar nicht mehr wirklich auf einer Grundlage diskutieren, sondern das alles relativ emotional passiert.
Stella:
Bevor wir jetzt aber schon zur Einordnung kommen, ihr könnt jetzt ja zurecht denken, ja toll, das ist ja aber eigentlich abgehakt, die ist ja durch, die ist ja ausgelaufen. Wir sind am 15. Juli, zeichnet wir auf, Anfang April war das Ding durch. Ja, aber deswegen hat Caspar zum Griff Zombie recherchiert, denn sie ist quasi wieder aufgetaucht. Und zwar, man könnte schon sagen, schon noch mit Inhalt, sonst würde es ja gar keinen Sinn machen, aber so nicht neu durchdacht, sagen wir so.
Caspar:
Nee, sie ist wieder auferstanden. Sie ist jetzt ein Zombie. Sie ist nicht mehr tot, sondern untot. Was ist passiert? Am 9. Juli 2026 hat das EU-Parlament die Fortführung der Ausnahmeregelung vom Datenschutz für Anbieter von Messenger-Diensten beschlossen. Und zwar bis April 2028. Also das, was ausgelaufen ist, ist jetzt verlängert worden bis April 2028 und jetzt kommen wir zum eigentlichen WTF. Die Chatkontrolle kommt zurück, obwohl 314 der Abgeordneten dagegen gestimmt haben und nur 276 dafür. 314 dagegen, 276 dafür. Trotzdem kommt die Chatkontrolle zurück.
Stella:
Vielleicht auch nochmal wirklich die Chat-Kontrolle 1.0, also das, was wir euch ganz am Anfang vorgestellt haben und jetzt nicht quasi diese Überarbeitung 2.0, über die ja auch diskutiert worden ist. Fassen wir zusammen. Mehrheit des EU-Parlaments hat dagegen gestimmt, trotzdem kommt es zurück. Und man könnte jetzt, Caspar, du hast in unserem Doc geschrieben, ein Trick ist dahinter. Das müsstest du auch nochmal erklären.
Caspar:
Ja, wie kann das sein, dass wenn eigentlich mehr dagegen stimmen als dafür, dass es trotzdem durchkommt? Naja, da hat sich die christdemokratische EVP-Fraktion, die hat diesen Antrag nämlich eingebracht, rund um die Parlamentspräsidentin Roberta Mezzola, unter anderem unterstützt vom Rat in die EU-Kommission. Die haben ein Mittel angewendet, ein legales Mittel, aber was dann auch relativ viel Kritik ausgelöst hat, da kommen wir gleich noch zu Kritik. Was haben sie gemacht? Nachdem das Gesetz im April 2026 ja nun ausgelaufen war, hat Metzola Ende Juni ihre politische Hebelwirkung beim EU-Gipfel genutzt und sie hat Staats- und Regierungschef im Rat der EU dazu gebracht, den bereits abgelehnten Vorschlag der Verlängerung, das war ja auch schon mal, es gab ja schon die Idee, das nochmal zu verlängern und so, das war alles abgelehnt. Den nochmal formal neu aufzulegen und im Allverfahren zurück an das Parlament zu schicken, damit das sich dann erneut damit befassen muss. Und jetzt kommt der eigentliche Kniff für diese erneute Abstimmung, die dann eben am 9. Juli war. Das ist die sogenannte zweite Lesung gewesen. Und da gibt es die Regel im EU-Parlament, dass nur noch eine absolute Mehrheit das stoppen kann oder zur Abänderung führen kann. Das heißt, eine einfache Mehrheit reicht dann nicht mehr. Und der zweite Punkt, also theoretisch hätten dann 360 Leute mit Nein stimmen müssen.
Caspar:
Und es haben ja eben, wie gesagt, nur 314 für Nein gestimmt. Das heißt, es war keine absolute Mehrheit. Und jetzt kommt noch ein Punkt. Diese Abstimmung war unmittelbar vor der Sommerpause des Parlaments und viele der Abgeordneten waren schon gar nicht mehr im Saal. Und was auch noch Kritik auslöst, die Rolle der deutschen Bundesregierung. Wir haben ja bisher sehr viel über EU-Parlament gesprochen. Die deutsche Bundesregierung hat nämlich eigentlich gesagt, dass sie gegen diese anlasslose Genkontrolle ist. Sie haben das Eilverfahren jetzt aber unterstützt. Ja, und jetzt kommen wir zur Kritik. Bürgerrechtlerinnen und parlamentarische Opposition, die kritisieren dieses Vorgehen scharf und zwar als Abstimmung durch die Hintertür, die den demokratischen Prozess schade.
Stella:
Aber was bedeutet denn das jetzt zum Beispiel auf der nutzenden Ebene? Also betroffen sind erstmal alle großen E-Mail, Cloud und Messenger-Dienste. Und diese dürfen die Chat-Nachrichten nun wieder, und das ist auch wichtig, freiwillig scannen. Also sie müssen es auch nicht machen und nach strafbaren Inhalten untersuchen. Jetzt wurden aber dann doch quasi zwei Korrekturvorschläge in der Sitzung angenommen. Es ist dann quasi Chatkontrolle 1.2.
Caspar:
Könnte man das so nennen? Ja, oder 1.5 oder so.
Stella:
1.5. Scannen private Chatnachrichten sollen nicht bei der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erfolgen. Und dieses Client-Side-Scanning, was Caspar ja auch eingangs beschrieben hatte, das soll ausgeschlossen werden. Also das wiederum bedeutet, wenn jetzt Messenger wie zum Beispiel WhatsApp deine Nachrichten so verschlüsseln, dass nur du und der Empfänger sie lesen können, Signal, Threamer gelten auch dafür, dürfen die nicht gezwungen werden, diese Nachrichten irgendwie, ja, quasi nochmal zugänglich zu machen oder zu durchsuchen.
Caspar:
Ja, über dieses Client-Side-Scanning haben wir gerade schon gesprochen. Das soll irgendwie, wie gesagt, auch nicht stattfinden. Und interessant wird jetzt zu sehen, wie das dann nach 2028 April weitergeht, weil das ist ja die Frist, die jetzt neu auferlegt ist. Und vor allem, ob die Chatkontrolle 2.0 kommt. Die will ja unter anderem auch die verschlüsselte Kommunikation knacken und überwachen. Und was auch kommen soll bei dieser Chatkontrolle 2.0, dass die Behörden eine sogenannte Aufdeckungsanordnung, auch wieder so ein schönes Wort, erlassen dürfen. Und dabei wird ein Dienst dann verdonnert, dass er seine NutzerInnen und Nutzer überwachen muss. Also er muss wirklich dann diese Überwachung der Inhalte anstoßen. Dann weigert sich der Anbieter, drohen ihm dann auch drastische Strafen oder sogar auch eine Sperre in der EU. Also jetzt mal rein theoretisch Signal würde sagen, wir machen das nicht. Dann könnte die EU erst eine Strafe fängen und dann irgendwann noch sagen, okay, Signal darf in der EU seinen Dienst nicht mehr anbieten. Ja, also ihr seht, die Chat-Kontrolle ist mit interessanten Mitteln als Zombie wieder zurück. Sie ist zumindest in der freiwilligen Form der Chat-Kontrolle 1.0 auch wieder aktiv. Ja, mal schauen, ob wir bis 2028 nochmal darüber reden und was wir dann zu berichten haben. Und ob 2028 das Ding dann tatsächlich ins Grab wandert oder immer noch durch die Gegend spukt.
Stella:
Wie sehr hast du dich eigentlich über diesen Vergleich gefreut, als du ihn recherchiert hast?
Caspar:
Mit dem Zombie?
Stella:
Ja, wie oft musst du?
Caspar:
Naja, es liegt so nah, weil das Ding halt wirklich, es war erst da, dann war es eigentlich weg, dann kam es nochmal wieder, dann war es endgültig weg und jetzt kam es durch die Hintertür nochmal zurück. Also es ist einfach wirklich dieses Hin und Her. Aber gut, lass uns da nicht zu tief einsteigen.
Stella:
Dann würde ich sagen, gehen wir doch über zu unserem Newsflash. Wir haben vier flotte Nachrichten dabei und dann zum Abbinder der Folge gibt es eine gute Nachricht. Das ist dann quasi die fünfte Nachricht. Also wir haben jetzt heute einiges noch mit euch vor.
Caspar:
Ist das eine Drohung?
Stella:
Nein, das ist keine Drohung.
Caspar:
Es klang wie eine. Ja.
Stella:
Es sollte keine Drohung sein.
Caspar:
Wir haben über so etwas wie Endless Feeds und so gesprochen. In der News 1 geht es um Instagram und Facebook und auch wieder um die EU. Irgendwie ist das eine EU-Frage geworden. Aber gut, die Europäische Kommission ist auch selber schuld. Stella, was ist mit Insta und Facebook und der EU los?
Stella:
Ja, vor der Sommerpause gab es nochmal einiges. Also am 10. Juli, da hat die Europäische Kommission eine Mitteilung veröffentlicht, laut der das Design von Instagram und Facebook süchtig macht und damit gegen das Gesetz über digitale Dienste verstößt. Das gucken wir uns jetzt einmal genauer an. Was heißt denn das? Also laut der öffentlich einsehbaren Meldung geht es dabei unter anderem um Autoplay-Funktionen, Push-Benachrichtigungen und ja quasi diese schier unendlich langen Feeds, in denen Doomstrawling ohne große Probleme möglich ist. Caspar, du hast ja auch schon eingangs gesagt, wir reden da später drüber, als wir in den Updates noch über Social Media Altersgrenzen gesprochen haben. Es geht, Zitat, auch um hochgradig personalisierte Empfehlungssysteme, Zitat Ende, die eben die Nutzenden damit ja quasi drängen, von der Handlung her, wie auf Autopilot einfach nur Content zu konsumieren, zu liken, zu teilen, zu kommentieren. Dann wird ja auch immer wieder aufgefordert in Videos, möglichst viel Zeit auf der Plattform zu verbringen.
Caspar:
Ja, und ich habe ja vorhin auch TikTok schon ganz kurz einmal erwähnt. Ich weiß nicht, wie es dir geht, Stella, aber es ist bei mir bei TikTok ganz oft der Fall, dass ich so nach einer halben Stunde feststelle, was habe ich eigentlich die letzte halbe Stunde gemacht, weil genau das nämlich, sehr gut diese Mechanismen beherrscht. Also zum Beispiel dieses immer wieder genau die Videos einem anzeigen, die man irgendwie interessant findet. Dieses endlos scrollen. TikTok kann man nicht zu Ende scrollen. Es kommt immer was Neues. Das spielt da genau rein. Also insofern, ich weiß, was die EU-Kommission meint. Und jetzt in dem Fall haben sie halt eben Instagram und Facebook auf dem Kika.
Stella:
Ich kann dir da nur zustimmen, wobei ich persönlich merke, ich finde, TikTok ist noch stärker darin, dich auch wirklich in so Bubbles reinzuziehen. Da merkst du, wenn du dir mal ein Video anguckst, da finde ich bei Instagram der Algorithmus tatsächlich noch ein bisschen durchmischter in Teilen. Bei TikTok finde ich es erschreckend. Auch die Art von Content, da wollen wir jetzt nicht drüber sprechen, aber ich persönlich muss sagen, dass ich die App aktuell kaum noch nutze, weil es mir einfach nicht gut tut. Aber persönliche Meinung, wir kommen jetzt wieder zurück zu den Nachrichten. Und zwar Meta hat eben aus Sicht der Kommission, wir sind wieder bei Instagram und Facebook, diese Risiken von diesem süchtig machenden Design für Nutzer unterbewertet und sie vor allen Dingen auch nicht genügend reduziert. Sprich also zum Beispiel diese Begrenzung der Bildschirmzeit durch Push-Benachrichtigungen. Dann blinkt irgendwie, kann man ja bei Instagram einstellen, du warst heute so und so lange in der App, möchtest du dich nicht mal schließen? Oder auch bestimmte Funktionen für Eltern, die Bildschirmzeit ihrer Kinder zu beschränken, wo es oft Kritik gibt, bis man die erstmal gefunden hat, um die einzustellen. Allein das ist schon eine Kunst. Sprich, sie sind nicht wirklich offensichtlich. Das heißt, die Maßnahmen, die Meta bis jetzt getroffen hat, die reichen aus Sicht der EU nicht. Also kurzum, das Unternehmen verstößt damit insgesamt gegen den Digital Services Act, den DSA. Und diese Aussage, die hat die Behörde auf Basis von Firmendaten, wissenschaftlichen Studien und ExpertInnen-Einschätzung getroffen.
Caspar:
Damit nicht mehr gegen diesen DSA verstoßen werden würde, fordert die EU-Kommission ein End, dieses endlosen Scrollens zum Beispiel. Die automatische Wiedergabe soll außerdem standardmäßig deaktiviert sein. Wer Instagram mal aufmacht, der merkt, wie viel einem dann direkt anspringt, weil es sofort loslegt. Und auch das Empfehlungssystem soll nicht mehr auf das höchstmögliche Engagement, also auf die höchstmögliche Reaktion irgendwie ausgelegt sein, sondern das soll irgendwie nach anderen Faktoren funktionieren. Neu ist das alles übrigens auch nicht. Bereits vor zwei Jahren startet die Europäische Kommission das Verfahren gegen den US-Konzern. Unter anderem zur Untersuchung dieses potenziell gefährlichen Designs und süchtig machenden Designs. Ihr seht also, das ist auch keine Maßnahme, die mal eben in zwei, drei Tagen erledigt ist, sondern sowas dauert.
Stella:
Auch wir, ich nenne es jetzt mal Betroffene in gewisser Art und Weise. Wobei man muss auch sagen, wir nutzen diese Apps ja freiwillig. Auch wenn wir sie dann geöffnet haben, irgendwie so manipuliert werden, dass wir die ganze Zeit da drin Dopamin etc. Die ganze Zeit da drin verbringen. Aber wir müssen uns weiter gedulden, denn Meta hat nun, und das finde ich schon kurios, ohne Frist halt die Möglichkeit zur Stellungnahme.
Caspar:
Das ist, ja.
Stella:
Was danach passiert, entweder Meta ändert was, und zwar zur Zufriedenheit der EU-Kommission. Da ist gut. Oder wenn sich nichts ändert, wird eine Geldstrafe verhängt. Und die würde bis zu 6% des weltweiten Jahresumsatzes betragen können. Die kann aber auch darunter liegen.
Caspar:
Ja, sechs Prozent des Jahresumsatzes, das wäre ein kleines Stimmchen. Ja, ja, ja. Also das ist schon durchaus was. Also wir wissen noch nicht, ob es ein Update gibt und wann es ein Update gibt und auch nicht, ob Instagram und Facebook dann umgebaut werden oder in welcher Form. Aber wir behalten es natürlich im Blick und werden euch darüber berichten, wenn die EU-Kommission da irgendwie eine Entscheidung getroffen hat oder auch Meta sich zurückgemeldet hat. Ja, dann mal gucken, ob sich an den Apps was verändert.
Stella:
Und jetzt wechseln wir das Thema. Wir gehen mal weg von Social Media und zwar rüber zum Thema Rechtsstreitigkeiten. Wir bleiben bei den großen Tech-Riesen der USA, aber eher in der Richtung künstliche Intelligenz und Hardware. Es geht um Apple und OpenAI. Apple klagt jetzt nämlich gegen das KI-Unternehmen und zwar wegen Diebstahl von geistigem Eigentum und Geschäftsgeheimnissen. Was geht denn da jetzt ab?
Caspar:
Ja, ein Grund ist, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Apple zu OpenAI gegangen sind. Unter anderem, um mal eine Größe zu nennen, Johnny Ive. Der ist nicht direkt zu OpenAI, sondern der hat bei Apple aufgehört, hat eine eigene Firma gegründet und arbeitet jetzt mit OpenAI zusammen. Aber es gibt auch Personen, die direkt von Apple quasi zu OpenAI gegangen sind, unter anderem, weil OpenAI nämlich an einem neuen KI-Gadget arbeitet und Hardware damit quasi rausbringt. Ja, und Apple klagt nun in Kalifornien gegen das Unternehmen ChatGPT, weil nämlich unter anderem, IVE dorthin gewechselt ist, aber auch über 400 ehemalige andere Apple-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind. Und bei der Klage geht es besonders um den Hardware-Chef von OpenAI, Tang Tang. Der ist nämlich auch ein ehemaliger Apple-Angestellter. Und Tang Tang soll, ja, was stört Apple da dran, außer dass er gekündigt hat und darüber gegangen ist, noch so ein bisschen an der Geschichte.
Stella:
Bei Tang Ten ist es so, dass er über 20 Jahre bei Apple beschäftigt war, hat am Design des iPhones wohl mitgearbeitet, wohl auch an der Apple Watch, also an verschiedener Hardware und sieht sich jetzt, dem Vorwurf gegenübergestellt, dass geheime Daten von Apple an OpenAI weitergegeben worden sein sollen durch ihn. Das habe ich jetzt schön kompliziert formuliert. Sprich, der soll eben Firmenwissen von Apple an Open Air weitergegeben haben. Und ein weiterer ehemaliger Apple-Ingenieur, der wird außerdem des Datendiebstahls beschuldigt. Apple hat wohl irgendwie Daten von Mitarbeitergeräten gesammelt, um diesen Datendiebstahl zu entdecken. Wie genau sie das jetzt im Einzelnen gemacht haben, weiß ich nicht. Wir lassen jetzt auch mal das Thema, ja, ich weiß gar nicht, wie sind da die Datenschutzregeln, bevor wir uns hier auf dünnes Eis begeben?
Caspar:
Die USA sind, sagen wir mal, anders, was die US betrifft. OpenAI bestreitet, dass sie überhaupt Interesse daran haben, Apples Geschäftsgeheimnisse zu kennen. So nannte Mutter, was wollen wir denn damit? Wir sind ja eine ganz andere Firma. Und betont den Fokus auf komplett andere und innovative Technologien. Die Klage könnte halt aber trotzdem OpenAI's Hardware entwickeln und den geplanten Börsengang beeinträchtigen, weil OpenAI ja wie gesagt eben an Hardware arbeitet und in dem Bereich schon mit Apple und zum Beispiel Meta, oder auch mit Google und wie sie alle heißen um die Entwicklung neuer Geräte konkurriert. Die wollen ja alle so ein bisschen zum Beispiel das Smartphone ablösen und das nächste neue Gerät bauen.
Stella:
Nochmal zurück zur Klage. Apple fordert jetzt Schadensersatz eben in Kalifornien und will eine einstweilige Verfügung gegen OpenAI. Und OpenAI müsste nachweisen, dass seine Geräte ohne Apples Geschäftsgeheimnisse entwickelt wurden. Das erste von diesem sagenumwobenen Gerät von OpenAI in der Tech-Bubble soll ja so Anfang 2027 eigentlich veröffentlicht werden. Aber vielleicht verzögert sich das jetzt eben auch wegen dieser Klage. Ich ahne, da könnte es ein Update geben.
Caspar:
Ja, und ich bin auch gespannt, ob wir über diese Klage und über den Gerichtsprozess so ein bisschen was mitbekommen, an was OpenAI da eigentlich arbeitet, weil wir wissen nur, es soll Hardware sein, es soll was mit KI zu tun haben und Johnny Ive ist wohl für das Design zuständig. Mehr wissen wir eigentlich nicht über dieses Gerät. Ja, mal gucken. Es ist sicherlich spannend, was da noch herauskommt und auch wer vielleicht recht bekommt in diesem Gerichtsstreit. Ihr werdet es in den Updates erfahren, wenn sich da was tut.
Stella:
Und damit kommen wir zur dritten Nachricht. Wir wechseln jetzt mal den Themenschwerpunkt und zwar im Bereich Mobilität. Und zwar geht es um autonomes Fahren.
Caspar:
Das Weltforum für Harmonisierung von Fahrzeugvorschriften. Ich wusste auch nicht, dass es das gibt. Wir haben heute Begriffe und Wortketten dabei. Also nochmal das Weltforum für Harmonisierung von Fahrzeugvorschriften der UN-Wirtschaftskommission für Europa. Kurz UNICE, also UNICE. Das hat ein Regelwerk für vollautomatische Fahrsysteme verabschiedet. Und das ist das erste weltweit bindende Regelwerk. Warum hat man sich jetzt so viele Gedanken gemacht? Was ist das Ziel oder das, was man damit bezweckt irgendwie? Man möchte statt verschiedener nationaler Regelungen, die es ja aktuell gibt zum Thema autonomes Fahren, eine weltweite gültige Variante haben. Ihr wisst es, in Deutschland gibt es ganz andere Regelungen, was autonomes Fahren betrifft, als zum Beispiel in England oder in den USA, wo ja schon Hersteller mit zum Beispiel Robo-Taxis unterwegs sind. Ja, und man möchte halt einfach eine Basis schaffen, um eine legale Nutzung von fahrerlosen Fahrzeugen irgendwie auf der Welt zu ermöglichen.
Stella:
Genau. Und so die wichtigsten Automärkte, beispielsweise EU, USA, China, Japan, Kanada, Großbritannien, die unterstützen eben alle die Initiative, damit es eben auch so einen einheitlichen Markt mit Spielregeln gibt, die dann für alle gelten. Vielleicht nochmal besonders hervorzuheben, es gibt einen Safety Case Ansatz und das ist so eine Art umfassendes Sicherheitsmanagementsystem. Bedeutet, war einfach gesagt, dass die Hersteller wirklich den kompletten Zyklus, den so ein Fahrzeug durchläuft, eben dann auch bezüglich der Sicherheit nachweisen müssen. Sprich, wenn Sie anfangen, das Ding zu entwickeln, bis es dann vielleicht getestet wird, bis es dann tatsächlich auch wirklich regulär durch uns Endverbraucher dann doch in der Nutzung ist, müssen Sie zeigen, dass das Fahrzeug vereinfacht gesagt keine Gefahr darstellt.
Caspar:
Und bevor dieses Fahrzeug überhaupt mal eine Straße, eine öffentliche sieht, muss es auch ein Prüfverfahren durchlaufen. Und dieses Prüfverfahren muss natürlich auch bestanden werden. Und in dem Test geht es unter anderem um den realen Einsatz auf Straßen, aber auch Tests in Softwareumgebungen. Also es ist quasi auch so ein bisschen simuliert und getestet. Und die Fahrzeuge müssen mindestens das Level von menschlichen Fahrerinnen und Fahrern erreichen. Idealerweise sie natürlich auch übertreffen, weil sie schlechter sind als Menschen, durchschnittlich, dann fahren sie natürlich durch.
Stella:
So ein kontinuierliches Überwachungssystem ist dann eben nach dieser Zulassung, wenn alle Tests bestanden sind, vorgeschrieben. Und dazu gibt es auch noch ein Datenspeichersystem, wo nochmal alle sicherheitsrelevanten Informationen aufgezeichnet werden. Ihr merkt schon, das klingt jetzt alles sehr technisch und theoretisch, Aber insgesamt zusammenfassend dient es einfach nur dazu, dass, wie gesagt, für alle dieselben Regeln gelten. Und das bedeutet dann zum Beispiel auch, dass sie für Robotaxis oder für Shuttlebusse natürlich auch mit gelten. Aber gleichzeitig gibt es eben auch den Rahmen, damit diese innovativen Fahrzeuge ja möglicherweise dann auch überhaupt weiterentwickeln können, auf verschiedenen Märkten dann auch durch die Gegend rollen können. Also rund 90 bestehende UN-Fahrzeugvorschriften wurden da dann eben beschlossen.
Caspar:
Ja, ich glaube halt, dass das für die Entwickler und Entwicklerinnen von diesem System natürlich ein riesiger Vorteil ist, wenn sie jetzt wissen, es gibt weltweite Regelungen und sie müssen nicht für jedes Land eigene Dinge irgendwie beachten. Insofern mal gucken, ob das das Thema vorantreibt. Und da die Dinger ja mindestens so gut sein müssen wie die Menschen, bin ich auch sehr gespannt, wie sich das dann auswirkt.
Stella:
So, dann schauen wir zum Abschluss nochmal auf News 4. Wir haben doch dann schön runter gemacht. Wir sind mit Meta eingestiegen und jetzt gibt es auch Meta nochmal zum Abschluss.
Caspar:
Ja, das wäre auch fast ein WTF-Kandidat geworden, seien wir ehrlich. Allerdings da schon ein bisschen früher, weil die News, die haben wir bisher so, ja, wir haben sie nicht mit reingenommen. Jetzt müssen wir so mit reinnehmen, weil sich da noch was getan hat. Am 7. Juli hat Meta nämlich die Funktion Muse veröffentlicht. Das ist eine KI-Bildgenerierung mit Metas Super Intelligence Lab. Die haben das entwickelt und das ist eine KI-Abteilung in diesem US-Konzern. Und die konnte unter anderem oder können unter anderem Bilder auf Basis von Content von öffentlichen Instagram-Profilen generieren. Das war die eigentliche Nachricht und das war das eigentliche WTF, weswegen das auch schon mal fast WTF-Kandidat geworden wäre. Weil quasi ich mit dieser App und mit Muse jederzeit Stellas Instagram-Profil hätte nutzen können, um dann mit ihren Daten, munter irgendwelche KI-generierten Inhalte zu erstellen, ohne dass Stella das mitbekommen hätte und ohne, dass sie wirklich sehr viel hätte tun können. Du hättest eine Kleinigkeit tun können. Was wäre denn deine Möglichkeit gewesen, um das zu verhindern?
Stella:
Das Einzige, was du machen konntest, war ein Opt-out. Also gezielt abwählen. Allerdings, und das ist eben das Wichtigste, von der Grundeinstellung her war es einfach möglich. Also ich musste schon als Nutzer wissen mit meinem öffentlichen Profil, okay, ich muss das jetzt aktiv deaktivieren, damit mir das nicht passieren kann und mein Material eben nicht weiterverwendet wird. Und deshalb gab es eben auch die Kritik.
Caspar:
Ja, und Meta hat halt nicht darauf hingewiesen. Also hat nicht jetzt jedem Account angeschrieben so nach dem Motto, willst du es vielleicht abstellen, weil sonst können wir mit MetaMuse deine Bilder irgendwie benutzen. Vielen Dank. Ja, also die Betroffenen, die wurden, wie gesagt, ja auch nicht informiert und so weiter und so fort. Und das hast du auch gerade gesagt, dann sehr viel Kritik ausgelöst, berichtigterweise im Netz. Vier Tage nachdem Meta News dann online ging, hat Meta die Funktion auch direkt offline genommen, dass man auf diese Profile, die nicht privat gestellt waren, einfach zugreifen konnte. Ja, mal gucken. Eigentlich hatten sie bei der Ankündigung dieser Funktion gesagt, dass Bilder sogar nur der Anfang seien. Demnächst soll dann noch ein Video kommen. Ja, mal schauen, ob Meta das jetzt durchzieht oder ob das jetzt vielleicht dann auch einfach gleich mal gar nicht kommt. Wir sind gespannt. Ich finde es halt immer wieder so interessant. Eigentlich hätte man sich bei Meta ja denken können, dass so eine Funktion Protest auslöst, aber sie haben es halt einfach mal ausgerollt. Mal gucken, vielleicht stört es ja keinen.
Stella:
Naja, ich bin da schon gespannt. Generell, also das können wir jetzt nicht aufmachen, aber ob sie diese Image-Funktion, weil das ist ja die, also selber nicht das ganze Sprachmodell abgestellt, sondern einfach diese Bildgenerierung.
Caspar:
Nur die Funktion, genau.
Stella:
Genau. Ob sie die nochmal in anderer Form, zum Beispiel mit von vornherein ausgestellt oder so zurückholen, wobei gleichzeitig.
Caspar:
Ja, oder nur die eigenen Profile. Das wäre ja auch was, dass man sich mit seinem Instagram-Account dann anmeldet und das Ding dann weiß, das bin ich und dass man dann für den eigenen Account das machen kann. Das ist ja wieder was ganz anderes. Aber ja, mal gucken, was sich Meta da so ausdenkt und ob sie es diesmal ohne Proteste hinkriegen.
Stella:
Vielleicht wäre es auch mal was für ein Open Input. Die sind da ja sehr umtriebig. Ich denke gerade an die Brillen. Caspar, auch so ein Thema, mit dem du dich schon viel befasst hast.
Caspar:
Ja.
Stella:
Mit ihren Smart Glasses, wo du ja auch Content irgendwie aufnehmen sollst. Eigene Sprachmodelle. Aber so den richtigen Durchbruch gab es noch nicht.
Caspar:
Nee, nee, nee. Wir gucken uns das mal an, wenn das Thema Brillen nochmal wieder größer wird. Angeblich könnte da von Apple ja noch was kommen im September. Gucken wir mal. Wenn wir aus der Sommerpause zurück sind, gibt es da vielleicht ja was zu berichten. Stella, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber nach dreimal Meter, siebenmal EU und 15 mal irgendwelchen Hinter-den-Türen-Gesetzgebungen hätte ich Lust auf eine gute Nachricht.
Stella:
Ich weiß, ich gucke in unser Doc und ich weiß, wir haben noch ein paar ganz lange Begriffe für euch dabei.
Caspar:
So schlimm wird es nicht.
Jingles:
Gute Nachricht.
Caspar:
Es geht aber um Vulkane. Schon wieder. Wir haben jetzt vor kurzem über Vulkane geredet, nämlich über Herkulaneum und Pompeji und verbrannte Bibliotheken und Papyrii und so. Ja, aber es geht diesmal nicht um Schriftrollen. Stella, worum geht es? Warum haben wir schon wieder einen Vulkan dabei?
Stella:
Und zwar hat ein Team der Technischen Universität München ein Messsystem entwickelt, um eben die Gefahren durch Vulkanausbrüche abzuschätzen. Und das System, das setzt dafür auf eine Drohne und auf den Laser und beides wird eben kombiniert, um so, ja, ich nenne es jetzt mal bestimmte Gaskonzentrationen zu erfassen, die dann eben Hinweise auf einen bevorstehenden Vulkanausbruch geben können.
Caspar:
Die Drohne fliegt mit einer vorgegebenen Route durch den Krater und der Laser sendet Lichtimpulse aus im Infrarotbereich und das Licht wird dann von einem Reflektor zurückgeworfen. Und wenn das Licht auf dem Weg durch Kohlendioxid in der Luft, quasi durchwandert, dann wird es abgeschwächt und das heißt nur aus dieser Intensität des zurückgeworfenen Laserstrahls kann das Messsystem dann quasi die Kohlendioxidkonzentration bestimmen. Warum will man in einem Vulkankrater Kohlendioxid messen? Naja, wenn Lava aus dem Untergrund an die Oberfläche drückt, dann werden halt auch Gase mit rausgedrückt, vor allem Kohlenstoff- und Schwefelverbindungen. Und die Konzentration dieser Gase, die kann eben ein guter Indikator sein dafür, wie aktiv so ein Vulkanfeld ist und ob da sich demnächst mal was tut.
Stella:
Bisher wurde das Ganze eben am Boden gemessen, was aber eben weniger genau war, weil natürlich auch Pflanzen Kohlendioxid aufnehmen beziehungsweise natürlich auch, ich nenne es jetzt mal, weiterverarbeiten. Der Einsatz der Drohne, der soll eben diese Messung dann einfach präziser und auch sicherer machen. Und das Team um den TOM-Forscher Marius Scharp, das testet das System erstmals auf der Insel Vulcano. Das passt ja ganz gut. Perfekte Insel. Wenn er euch jetzt auch fragt, okay, das Ding ein bisschen wie aus dem Film gibt es, Das aber wirklich gehört zu den Liparischen Inseln vor der Nordküste von Sizilien.
Caspar:
Auch es gibt einen schlimmeren Ort, um Forschung zu betreiben. Die Drohnen flogen knapp eine Viertelstunde während dieses Tests, dann wie gesagt die Route in ungefähr einer Entfernung von 60 Metern zum Laser hin und her. Und während dieses Zeitraums, während des Fluges, während dieser Viertelstunde, führte das System etwa 3000 Messungen durch. Und dann kommt ein Algorithmus zum Einsatz, der aus diesen Messdaten dann eine Karte erzeugt, wo dann die Kohlendioxid-Konzentrationen in einer bestimmten Höhe zu sehen sind. Und so kann man dann relativ gut erkennen, okay, an der Stelle tritt irgendwie sehr viel Kohlendioxid aus dem Boden auf. Ja, und Ziel ist es, dass durch das Messen und Kartieren, dass das dann auch automatisiert passieren soll und die Interpretation der Daten dann auch einer künstlichen Intelligenz übergeben wird, damit dann Stück für Stück so eine Art Frühwarnsystem immer besser wird. Das heißt, das kleine Aber, was wir mitgebracht haben, ist, dass das sowieso oft bei Forschung noch relativ am Anfang steht. Aber, ein kleines Aber vom Aber, das funktioniert schon relativ gut und man kann sich das schon so ausmalen, dass das gar nicht mehr so lange dauert, bis das dann vielleicht mal produktiv zum Einsatz kommt. Und dann, gerade auf der Insel Vulcano, wäre es ja ganz gut zu wissen, wenn dann mal einer dieser Vulkane wieder ausbricht.
Stella:
Und da gibt es ja, würde ich sagen, auch in Italien zum Beispiel den ein oder anderen sehr aktiven Vulkan dementsprechend.
Caspar:
Ja.
Stella:
Und auch sonst weltweit. Also, daher die gute Nachricht. Haben wir uns wieder mal für einen Vulkan entschieden. Mal sehen, was wir die nächste Woche für euch mitbringen.
Caspar:
Heiß wie ein Vulkan.
Stella:
Oh Gott.
Caspar:
Entschuldigung.
Stella:
Okay. Wir sollten aufhören. Vielleicht ist da noch was mit dem Wetter.
Caspar:
Sonst fange ich noch an, Schlager zu singen.
Stella:
Also wenn ihr, Caspar, nicht Schlager singen, sondern was zu Tech News hören, sagen wollt, hören wollt. So, dann bitte nächste Woche wieder einschalten.
Caspar:
Ich hätte nicht ankündigen sollen, dass es kein Wortkodasch gibt. Es tut mir leid.
Stella:
Das war hier, mir fällt es nicht ein, wie man das sagt, genau so eine Vorhersage.
Caspar:
Vorauseilendes Gehorsam. Nein, es war eine Prophezeiung. Eine selbsterfüllende Prophezeiung war das. Meintest du das?
Stella:
Das meinte ich. Und bevor wir uns jetzt weiter im Wort Gulasch verlieren, würde ich sagen, Caspar und ich gehen jetzt vielleicht erst mal nochmal Abendbrot essen. Wir wünschen euch eine angenehme Woche. Ein Kaltgetränk genießen. Und ansonsten hören wir uns nächsten Donnerstag wieder. Wir freuen uns, wenn ihr einschaltet.
Caspar:
Bis dahin. Genießt den Sommer. Tschüss.
Stella:
Tschüss.
Jingles:
Das war es schon wieder für diese Woche. Folgt oder abonniert uns gerne in eurer Podcast-App und lasst uns dort eine Bewertung da. Das hilft uns sehr! Bis zum nächsten Mal!