Mitten in Deutschland sendet ein mysteriöser Spionagesender Zahlen auf Persisch. Was steckt dahinter und warum setzen Geheimdienste im Jahr 2026 noch immer auf Kurzwelle? In dieser Episode tauchen wir ein in die Welt der sogenannten Zahlensender, ein Kommunikationssystem, das seit über hundert Jahren genutzt wird und bis heute als nahezu unknackbar gilt. Wir sprechen über den neuen Sender „V32“, der offenbar seit Beginn des Iran-Konflikts regelmäßig aus Baden-Württemberg funkt, und darüber, wie Amateurfunker ihn analysiert haben.
Links zur Episode
- Den von Stella erwähnten Artikel zu Googles Patent findet ihr bei Forbes
- Die Infos zum neuen Zahlensender V32 findet ihr auf der Webseite von Priyom
Transkript der Episode
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Jingles:
Silicon Weekly, der Tech-Podcast mit den wichtigsten News der Woche. Für dich eingeordnet von Elli, Stella und Caspar.
Elli:
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Silicon Weekly. Wir sind wieder zu dritt. Ich bin Eddie und mit Hemd sitzt mir zugeschaltet.
Caspar:
Ja, heute mal schick gemacht für euch. Caspar, hallo. Schön, dass ihr eingeschaltet habt.
Elli:
Hallo Caspar. Und vor einem rosa Hintergrund sitzt Stella.
Stella:
Genau, hallo. Es ist aber ein Fake-Hintergrund. Und ich bin nicht schick gemacht. Ehrlich gesagt, ich trage eine Jogging-Kose. Aber ihr seht das ja hier nicht.
Caspar:
Das ist das Schöne am Radio. Apropos Podcast, ich habe euch gerade kurz bevor wir losgelegt haben mit der Aufnahme noch mal ein bisschen zum Lachen gebracht. Das ist ein alter Trick, den ich sehr gerne früher im Radio gemacht habe. Dass, wenn es jetzt in die Hose gegangen wäre und ins Intro reingelacht hätten, dann hätten wir noch mal neu starten können. Ich habe das sehr gerne vor Live-Sendungen gemacht. Hat die Kolleginnen und Kollegen nicht so richtig erfreut, wenn das Mikro anging. In dem Moment wirklich ernst sein mussten.
Stella:
Ich musste mich auch so zusammenreißen.
Elli:
Also ich habe auf meiner Tonspur, das werdet ihr jetzt da draußen nicht hören, Caspar das, sorgsamst rausgeschnitten, hoffe ich. Aber ich musste im Intro wirklich prusten. Das war ganz gemein. Aber ich habe mich dann in sämtliche Gesichtsmuskeln-Yoga gemacht, um rechtzeitig für Hallo und Herzlich Willkommen wieder halbwegs seriös zu klingen.
Caspar:
Ja, hochprofessionell. Habt ihr gut gemacht.
Stella:
Caspar, hast du das gemacht, weil 1. April ist? Also es war ja kein April, Schatz.
Caspar:
Ja, also die Aufnahme zumindest am 1. April. Ich weiß nicht, wie es euch geht. Ich finde es dieses Jahr wieder besonders schlimm in den Socials. Sind mir, glaube ich, sieben oder acht April-Scherze über den Weg gelaufen. Und die waren wirklich nicht alle richtig gut. Also meinetwegen können wir diesen ersten April mal sein lassen.
Elli:
Ja, ich habe heute nur einen Scherz gehabt, der nicht scherzhaft war. Ich bin, Caspar und Stella wissen das schon, habe ich gerade schon erzählt, ich bin sehr lange Bahn gefahren für eine Strecke, die ich normalerweise in anderthalb Stunden schaffe, habe ich heute vier gebraucht. Und zwischendurch sagte dann die Zugchefin, Ich wünschte, es wäre ein April-Scherz, aber es ist keiner. Ja, naja. Wir haben auch kein mitgebracht für euch.
Caspar:
Genau, ich wollte gerade sagen, diese Sendung ist April-Scherz-frei. Wir versprechen es, zumal ihr das ja dann eh nicht mehr am 1. April hören werdet, sondern am 2. Also hier gibt es keine April-Scherze.
Elli:
Richtig. Was machen wir stattdessen? Wir haben eine bunte Mischung aus der Tech-Welt mitgebracht. Wir haben Updates. Ein What the Fuck, was, wenn ihr letzte Woche schon zugehört habt, euch ein bisschen daran erinnern wird. Also da kommen wieder ganz bekannte Nasen vor. Dann hat sich Caspar in einen Kaninchenbau im Internet begeben, der ganz, ganz spannend ist. Es geht in Richtung, na ja, wir funken mal ein bisschen.
Caspar:
Ja, und Spionage.
Elli:
Ja, und Spionage. Und am Ende geht es um Igel, passend zum Frühling. Ach, ich freue mich. Ich glaube, das wird eine ganz, ganz schöne Sendung. Deswegen schön, dass ihr eingeschaltet habt. Ich hoffe, ihr habt ein gutes Getränk neben euch, so wie ich mit meiner Tasse. Und wir gehen direkt rein in die Updates.
Stella:
Genau, es geht um das Thema Deepfax-Software. Und zwar hat da das Europaparlament für ein Verbot von solcher Software gestimmt am vergangenen Donnerstag, den 26. März. Da war das Ganze eben soweit. Und es geht um Software, mit der sich eben Deepfax und sexualisierte Bilder erstellen lassen. Und das Verbot soll für Apps gelten, die Inhalte verändern oder erstellen und damit, Zitat, sexuell eindeutige Aktivitäten oder intime Körperbereiche einer bestimmbaren Person ohne deren Einwilligung, Zitat Ende, zeigen. So steht es im Gesetzentwurf und das ist wichtig. Zwar hat das Parlament jetzt dafür gestimmt, aber es geht noch weiter, weil der EU-Rat muss sich eben auch noch auf dieses Verbot und dann vor allen Dingen auch auf die Umsetzung einigen. Und wenn es soweit ist, ich denke, dann hört ihr es auch wieder hier bei uns in den Updates.
Elli:
Genau, aber das zeigt schon, wir haben ja in den vergangenen Monaten immer wieder unter anderem über Grog gesprochen und über Bilder, die damit erzeugt wurden, den KI-Chatbot von Elon Musk und X und den Firmen, die dahinter stehen. Ja, das könnte im Zweifel auch auf Grog dann zutreffen, wenn es denn dann mal endgültig ist. Wir bleiben gespannt.
Stella:
Und wir haben noch eine zweite Sache mitgebracht und zwar geht es um das Social-Media-Verbot in Australien. Darüber haben wir ja dieses Jahr schon in einem Input ausführlich gesprochen. Und Australien hat schon im Dezember 2025 zum Beispiel Facebook, Instagram, Snapchat, TikTok und YouTube verboten. Und zwar für Jugendliche unter 16 Jahren, die sollen eben keinen Social-Media-Zugriff haben. Und in den vergangenen Wochen gab es schon an der einen oder anderen Stelle Berichte, dass diese Umsetzung, sagen wir mal, suboptimal läuft. Dass natürlich die Jugendlichen, die vorher auch diese Accounts hatten, schnell Wege gefunden haben, teilweise ohne viel Aufwand, wie sie eben dieses neue Verbot einfach umgehen können. Sowas ganz Simples wie einfach Alter in der Einstellung anpassen. Da hat es wohl nicht gerade viel Arbeit gebraucht.
Elli:
Und das, also für mich gibt es eben so ein Flashback in die Folge, wo wir auch das Social-Media-Verbot diskutiert haben und auch darüber gesprochen haben, dass Kinder und Jugendliche Wege finden, auf Dinge zuzugreifen. Was ich aber ganz spannend finde, ist jetzt, dass Australien tatsächlich sagt, wir belangen die Firmen dafür, wenn das so leicht umgehbar ist.
Caspar:
Weil die sagen nämlich, die Regeln, die waren einfach zu leicht umsetzbar. Das ist wirklich zu einfach gewesen. Du hast es ja gerade schon gesagt, Stella, wenn ich einfach den Einstellungen ändern kann, wie alt ich bin, ohne dass das überprüft wird, ist das vielleicht wirklich ein bisschen zu einfach. Und das Ganze könnte auch Strafzahlungen mit sich bringen, wenn dann festgestellt wird, dass die Firmen wirklich fahrlässig gehandelt haben und wir reden hier von 30 Millionen Euro, die dann zum Beispiel drohen könnten.
Stella:
Also auch für Meta, ByteDance und Co. durchaus nur sagen wir mal relevante Summe, so fast 30 Millionen, die da im Raum stehen.
Caspar:
Tut selbst denen weh, glaube ich.
Elli:
Fände ich auch insofern spannend, als dass, wenn man sagt, die müssen sich jetzt in Australien eh technische Lösungen überlegen, dann könnte die Diskussion, die ja in anderen Teilen der Welt auch geführt wird, Da nochmal eine andere Richtung nehmen, weil man dann irgendwann sagen kann, hey, es gibt ja Möglichkeiten.
Caspar:
Schauen wir mal, was wird.
Stella:
Und eigentlich, rein theoretisch hätten wir, unser WTF könnte auch fast ein Update sein, weil es quasi anknüpft an ein WTF der vergangenen Woche. Aber es hat so großes Potenzial, dass wir eben quasi diese eigene Rubrik nochmal zugedacht haben. WTF In der vergangenen Woche haben wir ja über Google gesprochen. Google hat sich da nämlich überlegt, dass man ja einfach mal die Headlines KI generiert anpassen kann. Wenn ihr die Folge nochmal hören wollt, ihr findet den Link auch in den Shownotes oder in welchem Stream auch immer ihr uns gerade abspielt, ist es einfach die Folge vor dieser hier. Und in dieser Woche hat Google wieder für ein WTF gesorgt.
Elli:
Yes. Bei den Überschriften ging es ja vor allem darum, oder unser Aufreger war ja vor allem, dass Google das Ganze gemacht hat, ohne dass die Anbieter von Webseiten oder von Artikeln zum Beispiel Bescheid wussten. Also Google hat einfach mal beschlossen, Verlag XY hat folgende Nachricht unter dieser Überschrift verfasst. Naja, also die Überschrift finden wir jetzt gar nicht mal so gut. Probieren wir mal aus, was die KI so damit anstellt. Darum ging es ja letzte Woche. Und für diese Woche kramen wir erst mal ein bisschen in der Behördenkiste. Wir gucken nämlich auf ein Patent.
Caspar:
Genau, ein Patent und dieses Patent unterstreicht, dass das, was Google da mit den Überschriften gemacht hat, vielleicht kein Ausrutscher war, sondern eher so ein bisschen System hat. Worum geht es denn? Also, es geht um das Patent, haltet euch fest. US 12 536 233 B1. Die Kennerinnen und Kenner werden jetzt sagen, ah, für alle anderen dröseln wir einmal kurz auf, was das heißt. Unter diesem Aktenzeichen hat nämlich Google am 27. Januar 2026 vom United States Patent and Trademark Office, also dem Patentamt in den USA, ein Patent erteilt bekommen und dieses Patent hat es relativ in sich. Damit will Google nämlich auf uns zugeschnittene persönliche Webseiten mit KI-Inhalten generieren und uns dann ausspielen. Also so nach dem Motto, Google weiß, was für mich wichtige Punkte sind und dementsprechend werden dann Webseiten für mich mit KI erstellt und generiert.
Elli:
Das ist schon einer der wichtigen Punkte. Wenn Caspar jetzt sagt uns, dann heißt das nicht, dass Caspar, Stella und ich die gleiche Website sehen würden und ihr da draußen auch nicht, sondern dass Google wirklich schaut, was macht jeder und jede einzelne von uns denn sonst so im Internet und wie könnte Webseite XY für uns am besten aussehen? Also was soll da drauf, was soll da nicht drauf, was ja ganz skurril ist in dem Sinne, dass dann wirklich jeder nur noch in seiner eigenen zugeschnittenen, von Google zugeschnittenen Blase lebt und quasi seine eigene zusammengebaute Realität zu sehen bekommt.
Stella:
Naja, das wäre quasi der Worst Case, aber dahinter steht, dass nicht jede Website so umgebaut wird, sondern das hat auch was mit einem Google-internen Ranking zu tun. Aber ich glaube, wir müssen uns das einmal nochmal der Reihe nach kurz aufdröseln. Also generell ist die Idee eben, dass Google Webseiten die ganze Zeit bei jeder Suchanfrage in Echtzeit auswertet und eben erstmal bewertet, ob diese Website für die Bedürfnisse eines Nutzers passend sind. Und sollte das aus Googlesicht nicht der Fall sein, dann wird eben spontan so eine KI-generierte Website ausgespielt. Und wichtig ist auch, Nutzer sehen dann nur diese Version, nicht die Originalquelle. Und es ist auch in dem Sinne keine klassische Weiterleitung, wie zum Beispiel das US-Magazin Forbes, die darüber einen ausführlichen Bericht gemacht haben, schreibt. Gibt es in den Shownotes übrigens.
Stella:
Es ist stattdessen wie so eine Art eigens zusammengestellte Website. Und ich glaube, um besser zu verstehen, wie das aussieht, gucken wir uns mal an, wie das Ganze dann funktionieren soll. Also ein Nutzer gibt dann zum Beispiel eine Suchanfrage ein und Google spielt, wie wir das kennen, auch Suchergebnisse aus. Da werden dann zum Beispiel die relevantesten Landingpages, also Webseiten, auf die man dann von Unternehmen klickt, angezeigt. Und die werden zum Beispiel bewertet nach der Absprungrate. Also sprich, ich klicke drauf und bin ganz schnell wieder weg. Das wäre schlecht, wenn ich dann draufbleibe, gut. Und passt eben dieses Scoring aus verschiedenen Werten nicht zu den Google-Kriterien für guten Inhalt und nicht optimal aus Google-Sicht wohlgemerkt zur Anfrage des Nutzers, dann kommt es zu einer Anpassung. Und die erfolgt dann quasi auf die Suchanfrage des Users, seinem Suchverlauf und dem Kontext. Das heißt, auch da braucht natürlich Google die entsprechenden Daten der Nutzenden, um das überhaupt so umzusetzen.
Elli:
Das heißt also zum Beispiel, wenn ich auf eine Seite immer nur ganz kurz gehe und dann die wieder verlasse, dann könnte sich Google denken, das ist nicht spannend genug, wir bauen die mal ein bisschen anders zusammen.
Caspar:
Genau.
Stella:
Ist ein Faktor, aber nicht der Einzige.
Elli:
Mhm.
Caspar:
Heißt aber auch, also jetzt nehmen wir mal unsere Webseite, wir wollen ja schon, dass die Leute die Inhalte bei uns finden und bei uns auf die Webseite gehen, die ist jetzt ehrlicherweise als Hobbyprojekt in der Nacht-und-Nebel-Aktion vor sich hin entstanden, teilweise auch mit Vibe-Coding und das heißt, die wird sicherlich bei Google jetzt nicht die allergrößten, besten Ranking-Kriterien haben und es geht ja darum, einen Sammelplatz für den Podcast zu haben. Es kann aber sein, dass wenn Google dieses Patent irgendwann mal umsetzt und Achtung, das haben sie noch nicht getan, es geht eben wie gesagt aktuell nur um ein Patent, dann könnte es so sein, dass die Leute, die diese Webseite anstrahlen, also unsere Webseite, die irgendwann vielleicht gar nicht mehr zu Gesicht bekommen, sondern nur noch eine von Google zusammengefasste Webseite und wir auch übrigens keinen Webseitenaufruf haben, das kommt nämlich auch noch dazu, das heißt der Traffic findet bei uns auch nicht statt, weil die Leute ja vorher auf einer anderen Webseite landen und das ist nicht nur für Medien ein ziemlich brisanter Punkt.
Elli:
Übrigens, wer sich gefragt hat, was denn jetzt nochmal Vibe-Coding war und warum Caspar da so gehustet hat. Vibe-Coding, davon spricht man, wenn man Code schreibt, zum Beispiel für eine Webseite, also programmiert, aber eine KI mit bei hat und die einem so ein bisschen mithilft. Das ist Vibe-Coding.
Stella:
Gucken wir uns doch mal den Google-Fall an. Also das eine ist ja, diese Website wird zusammengestellt. Ich denke da jetzt auch erstmal so eine klassische Website, aber ein Patent ist auch enthalten, zum Beispiel einen eigenen personalisierten KI-Chatbot mit da drauf zu heben auf diese Seite. Und rein theoretisch würde das natürlich schon als WTF reichen, weil Unternehmen einfach Hoheit über ihren Content verlieren. Aber es kommt noch mehr. Und da ein Verweis an den Forbes-Autor Joe Toscano, der das aufgeschrieben hat. Wie gesagt, Artikel in Shownotes. Vor wenigen Wochen, da hat Google nämlich Web-MCP veröffentlicht. Keine Sorge, diese wilde Abkürzung muss euch nicht sagen.
Elli:
Das klingt wie ein Hipper-DJ oder so.
Caspar:
Oh ja, heute Abend Web-MCP in the house.
Stella:
Ah nee, ich glaube so DJ-Ad-Brücke kriege ich gerade nicht. Kurz zusammengefasst, das ist quasi ein Protokoll, in dem Website-Betreiber direkt angeben, welche Funktionen und Informationen direkt für KI-Agenten zugänglich gemacht werden sollen. Also ihr könnt euch das vorstellen, die Website wird dann quasi in ganz viele verschiedene kleine Pakete verpackt, die werden alle beschriftet und der KI-Agent weiß, ah, Anfrage XY, da gucke ich in Karton XYZ, das passt ja gut. Und der Vorteil ist dann eben, dass diese KI-Agenten nicht mehr die ganze Seite analysieren müssen, wie es ja jetzt eher üblich ist, sondern quasi direkt, wie aus so einem Regal auch, die Häppchen serviert und ausgewählt bekommen, die zeigen, wo was ist und wie es genutzt werden kann.
Elli:
Das klingt ja jetzt erstmal so an sich, als ob man da als Webseitenbetreiber, ich kann ja dann entscheiden. Das könnte ja jetzt erstmal ganz positiv sein. Ich kann ja sagen, ich fütter Google mit diesen Bröckchen für die KI und dann bringt Google durch die KI die Leute genau dahin auf meiner Seite, wo sie hin sollen. Ist das nicht eigentlich was Positives?
Stella:
Du, ich glaube, man könnte jetzt sagen, aus Google-Sicht sicherlich, weil es ist ja auch so, die Webseiten wollen ja in den KI-Agenten gefunden werden. Das heißt, da ist ja auch eine gewisse Art von Druck da, wenn man davon ausgeht, okay, es gibt immer mehr Agenten, die bei der Suche beteiligt sind, etc. Und jetzt könnte man, das hatte ich auch an einer Stelle auch gelesen, argumentieren, naja, aber dann wird ja der Nutzer noch besser dazu gebracht, zum Beispiel, wenn er irgendwie vorher ein Produkt gesucht hat, dass er dann auf meiner Website das Produkt kaufen kann. Also das kann natürlich der Fall sein. Gleichzeitig aber verlierst du ja als Unternehmen einfach die Hoheit über dein Content. Und auch du, ich würde jetzt mal Firmen unterstellen oder auch generell auch Medienhäusern, dass sie sich beim Website aufbauen an irgendeiner Stelle irgendwas denken. Dementsprechend diese Kontrolle geben sie ab. Und gleichzeitig verlierst du ja auch schon die Kontrolle, in welchem Kontext genau was gesetzt ist. Also das ist ja vielleicht auch noch ein wichtiger Punkt, den wir noch nicht so erwähnt haben. Als Unternehmen sehe ich gar nicht, was zum Beispiel, Elli, wenn du jetzt auf meine Website kommst, Ich habe keine Ahnung, was dir ausgespielt wird. Ist mir ein Rätsel. Ich weiß vielleicht, dass du dann irgendwie einen Abschluss getätigt hast, aber das ist ja so eine Blackbox, die da sowieso in diesem ganzen KI-Ding, was eh schon eine Blackbox ist, nochmal zusätzlich entsteht und mit diesem Web-MCP. Also in der Verbindung sieht das schon ein bisschen nach Kontrollverlust aus, würde ich mal sagen.
Caspar:
Naja, vor allem, wenn ich auch an das denke, was die EU ja schon eine Weile regulieren möchte, nämlich die sogenannten Gatekeeper, dann ist Google quasi mit diesem Patent und mit der Idee auch sowas wie Überschriften und so anzupassen und auch diese Tatsache, dass der Google, also dieser KI-Modus von Google, den wir hier ja auch schon mal besprochen haben, den man ja inzwischen auswählen kann, wo man dann gar keine Trefferliste mehr bekommt, sondern der Chatbot allen nur noch Ergebnisse zusammenfasst. Das alles sorgt ja dafür, dass Google noch ein viel, viel größer Gatekeeper wird, als die Firma aktuell schon ist. Weil inzwischen ist es so, wenn ich in der Google-Suche gut auftauchen möchte und da sehr viel investiere und mich wirklich mit beschäftige, dann schaffe ich es in der Treffeliste relativ weit nach oben und dann kann es sein, dass Google mir Traffic einbringt. Wenn Google so weitermacht als Gatekeeper, gibt es so gut wie kein Traffic mehr, beziehungsweise wenn, dann nur noch Traffic für Ausgewählte quasi. Und das wäre für das freie Internet, weil Google ist leider als Suchmaschine immer noch eine riesige Marktmacht, das wäre ein ziemliches Problem für das gesamte freie Internet.
Elli:
Na gut, dann verstehe ich doch, warum wir es als What the Fuck hier in der Sendung haben.
Caspar:
Es ist ein echtes What the Fuck.
Elli:
Habe ich natürlich vorher auch schon, aber ich dachte mir, ich stelle hier mal ein bisschen die banalen Fragen.
Stella:
Es ist ja überhaupt nicht banal, sondern genau das ist ja auch ein Argument eben zu sagen, wieso, da werden doch Produkte dann vielleicht viel besser in den Fokus gerückt, die vielleicht sich sonst auf der Landingpage ganz blöd unten beim Scrollen befinden. Also es ist ja genau ein Argument auch dafür.
Elli:
Ich wollte gerade sagen, so wird auch Google das am Ende verkaufen, wenn es denn kommen sollte. Also wir sprechen hier ja immer noch nur von dem angemeldeten Patent. Firmen melden viele Patente an und wie viele dann davon tatsächlich mal was werden, das ist immer so eine Sache. Aber ja, dann wisst ihr im Zweifel schon mal Bescheid. Und von KI und dem vielleicht Internet der Zukunft und warum wir das vielleicht auch lieber nicht so haben, kommen wir jetzt zu einer etwas ... Eine antiquierteren Technologie, würde ich mal sagen. Caspar hat sich wo reingefuchst?
Caspar:
Ja, es wird, ja, folgt mir in die Welt der Spione und Spioninnen.
Jingles:
Input.
Stella:
Das ist immer der besonders schöne Input, wenn er beginnt mit Caspar hat sich wo reingefuchst oder Caspar hat am Wochenende was gebastelt.
Caspar:
Ja, gebastelt habe ich nicht. Ich bin in einen Rabbit Hole, du hast es am Anfang schon erzählt, getreten. Und dieses Rabbit Hole ist insofern sehr schön, weil es ideal für einen Podcast geeignet ist, weil es nämlich was zu hören gibt. Ich habe euch direkt ein Audiobeispiel mitgebracht, damit wir mal direkt wissen, worüber wir euch was erzählen.
Elli:
Aber bevor wir das Audio-Beispiel abspielen, begebt euch mal da draußen bitte ins Setting, was Caspar so nicht ganz hatte, aber wir tun jetzt mal so. Stellt euch vor, ihr sitzt um drei Uhr nachts an eurem Radio. Ja, Radio, wenn ihr noch eins zu Hause habt. Und ihr scrollt so durch die Frequenzen. Kann man natürlich auch online machen oder wie bei uns damals zu Hause noch mit so einem Schieberegler, wo man wirklich sehen konnte, auf welcher Frequenz man ist.
Caspar:
Ja, dieses Kratzgeräusch.
Elli:
Ja, und dann musste man noch mal kurz die Antenne justieren und so ein bisschen ausrichten. Und dann kommt ein Geräusch und ihr hört das hier.
Jingles:
Du, Johor, du hast nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, nichts, nichts.
Caspar:
Soweit erstmal. Die ganze Übertragung geht zwei Stunden, das wollten wir euch jetzt nicht zumuten. Kurzer erster Höreindruck, ich hätte schnell weitergescrollt, ich weiß nicht, wie es euch geht.
Stella:
Super gruselig.
Elli:
Ich glaube, ich wäre da hängen geblieben. Ich finde sowas ja immer spannend. Deswegen, ich hätte zumindest, ich hätte gerne rausgefunden, welche Sprache es ist. Und Gott sei Dank haben wir das jetzt direkt auf dem Silbertablett für euch. Wenn ihr also nicht jetzt dachtet, aha, ich höre da Persisch, dann wisst ihr jetzt, es war Persisch.
Caspar:
Genau. Es waren Zahlen, es waren Zahlenketten, hintereinander, nach einer Pause gefolgt von dem Wort Achtung auf Persisch. Das Ganze findet statt seit dem 28.02.2026. Da ist dieses Signal zweimal am Tag zu hören, auf unterschiedlichen Frequenzen, da kommen wir gleich noch zu. Um drei Uhr nachts ist quasi die Premiere und dann die Wiederholung immer um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Stella:
Das denke ich jetzt so, als würde es so ein ganz spezielles Programm vorlesen, auch mit Wiederholung, drei Uhr nachts, feste Sendezeiten. Aber... Der Reihe nach. Warum jetzt dachts plötzlich irgendwelche Zahlen oder vielleicht auch spät abends? Was ist das überhaupt? Und vor allen Dingen, wir sollten vielleicht auch sagen, warum wir hier drüber sprechen.
Caspar:
Und warum es ein Input ist, was ihr da gehört habt, ist sehr wahrscheinlich ein sogenannter Zahlensender, also ein relativ antikes Spionagewerkzeug, was heutzutage aber immer noch eingesetzt wird. Dieser ganz spezielle Zahlensender, den wir gerade gehört haben, der nennt sich V oder er wird genannt V32. Und dieser Sender ist keine zwölf Stunden nach dem Angriff der USA und Israels auf die Iran-Aufsendung gegangen. Das heißt, er hängt wahrscheinlich irgendwie damit auch zusammen. Und das wollten wir mal so ein bisschen uns angucken, was diese Zahlensender sind, wo da der Zusammenhang steht, warum die heute noch genutzt werden und was dieses V32 sein könnte.
Elli:
Woher wir diese ganzen Infos haben, das hört ihr gleich. Wir gucken uns außerdem an, was hat es mit Zahlensendern auf sich? Warum macht man das um Gottes Willen noch im Jahr 2026 über so analoge und alte Technik? Und warum, wenn wir jetzt von Spionage reden, warum konnten wir dann einfach mithören? Also ist das dann nicht total für die Katz? Das gucken wir uns jetzt mal an.
Caspar:
Ja und die meisten Informationen zu V32 haben wir von einer Organisation namens Priom oder Priom. Was ist das, was für eine Organisation ist das? Wir zitieren mal deren Selbstverständnis von deren Webseite. Priam hat sich zum Ziel gesetzt, die geheimnisvolle Realität von nachrichtendienstlicher, militärischer und diplomatischer Kommunikation über Kurzwellenradio, sogenannte Zahlensender zu erforschen und sichtbar zu machen. Das habe ich aus dem Englischen übersetzt, das ist nämlich eine englischsprachige Community.
Elli:
Das ist also so ein bisschen, wir hatten ja hier schon mal eine Folge über Wikipedia und das ist quasi so ein bisschen das Wikipedia der AmateurfunkerInnen. Die suchen solche Zahlensender und tragen dann alles zusammen, was sie so an Infos darüber bekommen im Laufe der Zeit.
Caspar:
Und dort ist auch eine Seite zu V32 zu finden, die die Basis von vielen der Infos ist, die wir heute für euch zusammengetragen haben. Wir verlinken die englischsprachige Webseite auch mal in den Shownotes, falls ihr zu V32 noch ein paar mehr Audiobeispiele anhören wollt oder auch falls ihr sagt, ihr wollt auch noch in andere Zahlensender abtauchen, weil wenig überraschend ist das nicht der einzige Zahlensender, mit dem sich diese Organisation beschäftigt.
Elli:
Aber bevor wir abschweifen, ich wäre schon wieder soweit. Ich könnte schon auf die Seite gehen und mir alles an. Wir bleiben mal bei V32. Du hast es schon gesagt, seit dem 28. Februar wird da gesendet. Zweimal am Tag. Was ich ganz spannend finde, für zwei Stunden jeweils. Also zwei Stunden lang. Endlose Zahlengruppen, die scheinbar wahllos aneinandergereiht sind. Also 64096 22521, was auch immer.
Caspar:
Dazu kommt, in den ersten Tagen war vermutlich versehentlich auch immer noch wieder Warntöne zu hören und zwar, die konnten zugeordnet werden, einem L3 Harris Militärfunkgerät und das finde ich besonders lustig, am 7. und 9. März waren außerdem ebenfalls vermutlich versehentlich Windows 10 System Sounds im Hintergrund zu hören in der Audioübertragung, das hätte man wahrscheinlich auch nicht gewollt. Und was vielleicht auch versehentlich passiert ist, dass ab und an englische Wörter mit in der persischen Übertragung drin sind, zum Beispiel das Wort speciale, so was wie, also heißt speziell, extra oder eigen, was dann mitten in so einer Zahlenfolge plötzlich einfach auftaucht.
Stella:
Dazu gibt es auch so ein paar Audio-Stotterer, könnte man sagen, die vielleicht eher auf einem Computer als Abspielgerät hindeuten. Diese Zahlenkombinationen klingen auch wirklich sehr unmenschlich vorgetragen. Deswegen, also, dass da vielleicht niemand zwei Stunden sitzt und das vorliest, ist schon eher realistisch. Aber wir gucken uns jetzt auch nochmal diese einzelnen Details an, die wir euch gerade genannt haben. Zum Beispiel auch, was es denn mit diesem speziellen Militärfunkgerät zu tun hat. Das ist vielleicht ein Hinweis, von wem diese Sender möglicherweise sein könnten. Und vor allen Dingen... Was soll das mit den Zahlen? Warum gibt es die nicht nur bei V32? Weil Zahlensender sind ja schon, Caspar, du hast es recherchiert, etwas länger auf jeden Fall könnte man sagen, ein Ding.
Caspar:
Genau, warum gibt es Zahlensender? Was ist ihr Zweck? Ich habe eben schon geteasert, dass die schon ein bisschen älter sind. Die sind tatsächlich schon aus dem Ersten Weltkrieg bekannt. Und die Idee dahinter ist, dass sie zur Kommunikation mit AgentInnen genutzt werden. Und ihr habt es euch schon gedacht, dass diese auf den ersten Blick sinnlosen Zahlen natürlich eine Verschlüsselung sind. Die funktionieren alle mit dem gleichen Prinzip, nämlich mit dem One-Time-Pet-Prinzip. Die Idee dahinter ist, die Agentinnen im Feld, die das empfangen, egal wo sie sitzen, die haben so ein kleines physisches Heftchen, also so ein Notizheftchen mit einzelnen Seiten und auf diesen Seiten stehen ebenfalls nochmal Zahlenreihen. Und die Agentinnen wissen einfach, zum Beispiel die Sendung am Dienstag, die ich empfangen werde, das ist die dritte Nachricht, da muss ich auf Seite 12 in meine Zahlen rein reingucken. Die notieren sich die Zahlen, die bei dieser Sendung vorgelesen werden, nehmen sich dann die Seite aus ihrem Notizbuch und subtrahieren zum Beispiel die Zahlen voneinander, sodass sie am Ende eine bestimmte Zahlenfolge haben und dann steht jede Zahl für einen Buchstaben. Also es ist ein bisschen Schreibarbeit, man muss sich da in Ruhe hinsetzen, muss ein bisschen im Kopf rechnen und muss das dann alles vor sich hin aufschreiben, aber am Ende hat man tatsächlich eine kleine Textnachricht entschlüsselt aus dieser für uns sinnlosen Zahlenreihe.
Elli:
Das Ganze ist so ein bisschen der Abreißkalender unter den Entschlüsselungssystemen, weil tatsächlich ja jede Seite genau einer bestimmten Nachricht zu einer bestimmten Zeit oder einem bestimmten Datum zugeordnet ist und danach kann man die eigentlich theoretisch auch weghauen, weil sie dann nicht mehr benutzt wird.
Caspar:
Genau, sollte man auch, damit, falls man zum Beispiel gefangen genommen wird von der feindlichen Macht, nicht ehemalige Nachrichten entschlüsselt werden können, die werden tatsächlich direkt vernichtet, die Seiten, verbrannt, runtergeschluckt, was auch immer man machen möchte mit so einer Notizettelseite und das ist auch einer der Gründe, warum das System mathematisch nicht zu knacken ist. Wir haben es ja immer mal wieder hier, dass man mal sagt, okay, Verschlüsselung zum Beispiel jetzt mit einem Quantencomputer, wenn man genug irgendwie rechnen kann, irgendwann kriegt man jede Verschlüsselung geknackt. Naja, das Problem ist, diese Schlüssel und Muster sind völlig zufällig gewählt. Das heißt, da kann man kein Muster herausfinden. Man braucht wirklich diese Entschlüsselungsseite und die ist ja, wie gesagt, auch nur einmal gültig. Man kann also nicht immer wieder versuchen, mehrere Nachrichten abzufangen und dann zu gucken, ob man so ein Muster herausfindet. Und das macht es eben zu so einer wirklich interessanten Verschlüssel- und Kommunikationsmöglichkeit. Vielen Dank.
Stella:
Aber es ist ja auch noch ein anderer Punkt, nämlich das Thema Empfänger. Wenn wir jetzt digital miteinander kommunizieren, kann man zum Beispiel Sender und Empfänger zum Beispiel irgendwie orten etc. Durch Funkmaster. Und das ist auch ein ganz wichtiger Punkt bei dieser Technologie. Da kann man nicht genau lokalisieren, wer jetzt eben zum Beispiel diese Nachrichten empfängt. Man kann allerdings durch Peilung Pi mal Daumen ermitteln, woher die Übertragung stammt, also sprich, wo das Ausgangssignal herkommt.
Caspar:
Das kann man herausfinden. Das hat zum Beispiel auch die Organisation, von der wir eben gesprochen haben, gemacht. Dazu werden mehrere EmpfängerInnen gleichzeitig, hören dieses Signal ab und können damit ungefähr sagen, aus welcher Richtung es stammt. Und wenn man dann auf einer Karte eine Linie zeichnet zu dieser Richtung und das mehrere Leute gleichzeitig tun, treffen sich diese Linien an einem Ort und dort muss der Sender dann sehr wahrscheinlich entsprechend stehen.
Elli:
Wenn wir jetzt in diesen Linien denken, dann müssten wir ja so ein bisschen auch schon das Pudelskern quasi in Aussicht haben, wer steckt hinter V32 und was wird da so hin und her gefunkt? Wobei nur hingefunkt, nicht hin und her.
Caspar:
Ich sag mal so, da gibt es gleich eine kleine Überraschung, vorher ein kleiner Disclaimer, die folgenden Punkte, die wir jetzt aufzählen sind Indizien. Wir wissen schlicht und ergreifend natürlich nicht, also da sitzt ja niemand, der diese Zahlen vorliest und am Ende sagt, übrigens, ich heiße so und so, ich gehöre zu der Internation und ich mache das und das, sondern es sind ja geheime Funksender. Allerdings gibt es Indizien, die hat zum Beispiel auch diese Organisation zusammengesammelt und Pryom und deswegen der journalistische Hinweis, das ist Indizien, sicher können wir es nicht sein, aber wir können der Sache relativ nahe kommen und Vermutungen anstellen, die relativ wahrscheinlich sind.
Stella:
Wobei man schon sagen muss, wir haben uns jetzt nicht, wie Caspar das gerade beschrieben hat, hingesetzt und quasi selber das probiert nachzuvollziehen. Okay, wir hören, wir hören es quasi ab. Das heißt, wir unterstützen uns eben auf die Punkte der Organisation, die Caspar da eben genannt hat.
Caspar:
Genau, wir haben auch nicht selber gepeilt zum Beispiel.
Elli:
Und deswegen sprechen wir gleich nachfolgend von Behauptungen, die Priom aufstellt. Dazu gehört auch folgende These. V-32 könnte aus Baden-Württemberg gesendet werden.
Caspar:
Ja, richtig. Deutschland. Das war tatsächlich eine kleine Überraschung. Man wusste schon, dass Europa vermutlich der Ursprung ist. Das konnte man durch die Peilung schon herausfinden. Jetzt soll es wie gesagt Baden-Württemberg sein. Wir können sogar noch genauer werden. Der Ursprung liegt nämlich laut PREOM zwischen der Panzerkaserne Böblingen und den Patch Barracks. Das sind beides Militäreinrichtungen bzw. Stützpunkte der US-Armee in Deutschland. Und dementsprechend vermutet Priom auch, ihr ahnt es vielleicht schon, die CIA als Absender.
Elli:
Und das kann man jetzt natürlich noch ein bisschen unterfüttern, diese These. Der Iran-Krieg und der damit verbundene Internet-Blackout sind nämlich genau die Bedingungen, unter denen so Zahlensender als Notfallkommunikation sinnvoll sein könnten. Also wir hatten ja über die Internetsperre im Iran hier auch schon gesprochen. Funk ist dann da natürlich eine Option, auf die man zurückkommen könnte.
Stella:
Und das passt ja auch, dass dieser Sender eben sendet seit dem Beginn des Krieges und, Caspar, du hattest auch erwähnt, die Störgeräusche, die teilweise auf einer Aufnahme zu hören sind. Dieses amerikanische Funkgerät, da ist vielleicht noch wichtig zu erwähnen, dass Verkauf und Export durch die US-Regierung beschränkt sind. Sprich, das ist jetzt auch eigentlich nicht einfach so auf dem freien Markt erhältlich.
Elli:
Und dann gibt es noch was, was in diese Theorie scheinbar wie ein gut sitzendes Puzzleteil passt.
Caspar:
Ja, und das ist der nächste Begriff, den ich bei meiner Reise ins Wunderland kennengelernt habe, nämlich Bubble Jammer. Das kannte ich vorher auch nicht. Der iranische Geheimdienst reagiert auf V32 mit einem sogenannten Bubble Jammer. Das heißt, er versucht gezielt die Frequenz zu stören im Iran, auf dem V32 gesendet wird. Was passiert dabei? Dabei wird auf der gleichen Frequenz etwas ausgestrahlt, in dem Fall Bubble Jammer passt ganz gut, es ist im Grunde sinnloses Gebrabbel oder Gerausche, was dann eben verhindern soll, dass man aus diesem Gerausche heraus noch die Zahlen irgendwie raushören kann.
Elli:
Was passiert also, wenn eine Frequenz mit Störsignalen quasi besetzt wird? Man wechselt die Frequenz und tatsächlich hat auch V32 die Frequenz schon einmal gewechselt von 7910 Kilohertz auf 7842 Kilohertz und der Iran hat nachgezogen. Es ist also ein Katz-und-Maus-Spiel. Man zieht irgendwo hin und dann ein paar Tage später kommt da wahrscheinlich das Störsignal wieder und dann wird nochmal umgezogen und so weiter. Also all das ... Gibt so ein bisschen zumindest eine Richtung, was da gerade laufen könnte und woher das Ganze kommt. Jetzt stellen wir uns natürlich noch die Frage, Inhalt der Nachrichten, kann man dazu irgendwas sagen? Wir hatten es ja gerade mit dem Abreißkalender der Dekodierung, den wir eigentlich haben müssten, um hier irgendwas zu sagen zu können. Aber vielleicht können wir ja doch auch nochmal ein bisschen in die Spekulation gehen.
Caspar:
Ja, also wenn man sich Geheimdienstoperationen anguckt, dann sind das am wahrscheinlichsten operative Anweisungen, wie zum Beispiel sowas wie Treffpunkte, Uhrzeiten, Codewörter für persönliche Kontakte, also wenn man jemanden trifft, was für ein Codewort man dem sagen soll oder auch Anweisungen wie wechsel dein Versteck, kontaktiere Quelle X, halte dich ruhig. Wir können ein bisschen was darüber sagen, wie lang oder wie die Menge dieser Nachricht ausfällt. Wir haben ja darüber gesprochen, dass das zwei Stunden Übertragung ist. Ihr könnt euch vorstellen, wenn man Zahlen vorliest, ist das ein relativ langsamer Übertragungsweg. Das sind insgesamt 181 Gruppen von je fünf Ziffern, die in diesen zwei Stunden vorgelesen werden. Das macht 950 Ziffern pro Nachricht. Keine Sorge, wir rechnen das jetzt nicht komplett durch. Kurz gesagt sind das ungefähr 3000 Bit an Rohdaten, die man da am Ende rausbekommt und das reicht für kurze Textnachrichten oder Koordinaten. Es ist jetzt also nicht so, dass da Goethes Faust irgendwie durch die Zahlensender durchgejagt wird.
Elli:
Ich bin aber doch froh, dass du das jetzt nochmal diese 3000-Bit übersetzt hast in kurze Textnachrichten oder Koordinaten, weil mit den 3000-Bit hätte ich jetzt auch, also fand ich jetzt auch nicht so ganz praxisnah. Naja, also ihr seht schon, möglicherweise sind wir in Baden-Württemberg unterwegs, es geht um die USA und den Iran und da werden Dinge hin und her diskutiert. Naja, ich weiß nicht, wo das hin und her bei mir herkommt. Also da werden nur Dinge passiert.
Caspar:
Das ist die Einweg-Kommunikation.
Elli:
Es ist eine Einbahnstraße. Das Einzige, was hier hin und her geht, ist der Wechsel der Frequenzen, immer abhängig vom Störsignal. So, jetzt können wir uns, wir haben es schon angedeutet, Stichwort Internetsperre im Iran. Aber wir gehen nochmal ein bisschen weiter rein in den Technikaspekt, denn wir sind ein Technik-Podcast. Warum diese alte Technik?
Caspar:
Erster Weltkrieg, Funkgeräte, Kurzfällenradio, das klingt jetzt nicht nach einem Bonn-Film, ich erinnere mich da an Q, der hat immer ganz andere technologische Sachen aufgefahren, sondern das klingt ja eher nach technologischer Steinzeit. Ja, es ist richtig. Wir leben eigentlich im Zeitalter von Quantencomputing, Satellitenkommunikation, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Also es gäbe technisch so einiges, was man so machen könnte. Und sagen wir mal so, die Übertragungsqualität wäre auch besser als das Gerausche, was wir da gerade gehört haben. Das war ja schon schwer zuzuhören. Aber es gibt gleich fünf Vorteile, die diese Technologie mit sich bringt, die sie leider einfach wirklich unschlagbar machen im Vergleich zur digitalen Technik. Das eine ist, wir haben es gerade schon gesagt, der Standort des Senders kann zwar ermittelt werden, wenn man ihn anpeilt, aber der Empfänger eben nicht. Das heißt, als Empfänger ist man sehr schön anonym und kann den wirklich gut vor sich hin empfangen, ohne dass man Großsorge haben muss.
Elli:
Punkt zwei, wir sind so ein bisschen im MacGyver-Bereich der Technologie unterwegs, denn man braucht für den Empfang nur ein einfaches Radiogerät und keine komplizierte Technik, kein Internet. Also das ist auch so ein bisschen... Das ist unauffälliger, würde ich mal sagen, als manche andere Sachen.
Caspar:
Und wie gesagt, im Iran gibt es ja aktuell gar kein Internet, ist ja abgeschaltet. Vorteil drei passt zum Internet, es fallen keine Metadaten an, weil es ja eine Einwegkommunikation ist, die man einfach empfangen kann. Wenn man jetzt zum Beispiel über verschlüsselte Messenger miteinander schreiben würde, zum Beispiel Signal oder Telegram, dann wäre vielleicht der Inhalt der Nachricht verschlüsselt, aber man wüsste, wer mit wem wann geschrieben hat. Man bräuchte wieder Internet. Selbst wenn man auf VPN oder sowas wie das Tor-Netzwerk setzt, also ein verschlüsseltes Netzwerk, dann erzeugt das trotzdem auffälligen Netzverkehr. Ich kann sehen, wenn jemand das Tor-Netzwerk benutzt, halt zum Beispiel als Regierung und vor allem zum Beispiel auch im Iran, wird sowas aktiv überwacht und auch blockiert.
Elli:
Gleiches Spiel bei E-Mail-Empfang oder Versand und bei Sachen, die irgendwie in der Cloud hin und her geschickt werden, diesmal tatsächlich hin und her. All das ist serverbasiert und damit auch rückverfolgbar, beschlagnahmbar. Also man hinterlässt dann digital doch mehr Spuren, als einem vielleicht manchmal lieb ist.
Stella:
Dann gibt es jetzt noch die Satellitentelefone. Auch da das Signal kann geortet werden und die Hardware ist jetzt möglicherweise auch verdächtig und nicht ganz so unauffällig. Und natürlich zu guter Letzt persönlicher Kontakt sorgt an natürlich dafür, dass du einfach eine lokale Nähe brauchst oder auch wieder eine digitale Kommunikation. Das trifft dann auf die vorher genannten Punkte zu. Braucht eben auch ein Netzwerk vor Ort, sprich ist auch riskant.
Caspar:
Zwei Vorteile haben wir noch. Die Verschlüsselung ist nicht zu knacken, da haben wir schon drüber gesprochen. Außer man hat Zugriff auf das Schlüsselbuch und da die Anweisung ja ist, die Seite sofort zu vernichten, kann man zumindest keine zurückliegenden Übertragungen mehr entschlüsseln. Und falls man eine Agentin oder eine Agentin gefangen nimmt und dessen Schlüsselbuch, dann kann man natürlich zukünftige Nachrichten damit entschlüsseln. Aber dafür muss das eben, wie gesagt, auch erst einmal passieren. Und die Person würde natürlich versuchen, dass dann auch das Schlüsselbuch komplett vernichtet wird, bevor sie gefangen genommen wird.
Elli:
Und Vorteil Nummer fünf beantwortet so ein bisschen die Frage, die ich mir zum ersten Mal gestellt habe, als ich gelesen habe, Baden-Württemberg und dann der Iran. Da dachte ich mir so, was, wie zum Henker, was?
Caspar:
Warum?
Elli:
Ja, tatsächlich sind Kurzwellen quasi weltweit empfangbar. Man kann also auch in die entlegensten Winkel, zum Beispiel Baden-Württemberg, gelangen, ganz ohne Satelliten oder andere moderne Technik. Und damit ist auch das ein Pluspunkt quasi. Und erklärt vielleicht ein bisschen mehr, warum man auch 2026 noch auf so alte Technik wie das Kurzwellenradio setzt.
Caspar:
Das erklärt auch, warum V32 zwar das neueste Beispiel, aber bei weitem nicht das einzige Beispiel ist. Ich habe schon gesagt, wer da so abtaucht, entdeckt noch so einige andere interessante Sender. Ein Beispiel wäre zum Beispiel M12, dessen Umsprung liegt in Moskau. Der sendet Piepstöne, also es ist so, dass da keine Zahlen vorgelesen wird, sondern so eine Art Morse-Code. Und V13 zum Beispiel aus Taiwan oder V28 aus Nordkorea, die sind auch ein bisschen teilweise angenehmer zu hören. V13 zum Beispiel sendet am Anfang immer ein bisschen Musik, bevor es dann losgeht und dann liest da so eine Art Nachrichtensprecherin die Zahlen vor und V28 aus Nordkorea hört sich auch ungefähr so an. Ich weiß nicht, wer schon mal so eine Nachrichtensendung aus Nordkorea gesehen hat. Diese NachrichtensprecherInnen sind das ja oft, die sind sehr harsch und bestimmend, wie die ihre Nachrichten vorlesen und so ist auch dieser Zahlensender. Also so ein bisschen Lokalkurit hört man da auch raus, wenn ich mal das so sagen darf.
Elli:
Ihr seht schon, ihr könnt euch da tief reinwühlen, wenn ihr wollt. Und vielleicht für das Fazit am Ende auch nochmal ganz spannend zu sagen, Zahlensender sind nicht trotz der modernen Technologie sinnvoll für Geheimdienste, sondern eben gerade wegen ihr. Weil je digitaler und überwachter unsere Welt wird, umso wertvoller wird ein System, was so vollständig analog, passiv und mathematisch unknackbar ist. Und das ist vielleicht so ein ganz spannender Takeaway, wenn wir hier sonst immer über digitale Themen, wir hatten es vorher auch mit Google und den KI-Webseiten und allem Möglichen sprechen. Manchmal muss es dann umso mehr analog bleiben.
Caspar:
So, wie schaffen wir jetzt den Weg von nordkoreanischen und amerikanischen Zahlensendern hin zu Igeln. Hat jemand eine Überleitung?
Elli:
Ja, denn es geht um Frequenzen.
Caspar:
Oh, sehr gut.
Stella:
Oh ja.
Elli:
Eins mit Sternchen. Gute Nachricht Ja, wir wechseln von Kurzwelle auf Ultraschall Stella, du hast Igel mitgebracht Genau.
Stella:
Es wird tierisch Es geht nicht nur um die Frequenzen, sondern eben um Igel und so eine Art man könnte sagen Hörtest der Reihe nach, also erstmal zum Einstieg was ist denn das Grundproblem Der europäische Igel, der gilt seit 2024 als potenziell gefährdet und sein Feind sind unter anderem Autos Denn eine Hauptursache für ein unnatürliches Sterben sind Verkehrsunfälle. Und jetzt schauen wir quasi auf den Hörtestteil. Erstmal, ForscherInnen der Universität Oxford haben erstmals belegt, dass Igel eben, und jetzt kommen die Frequenzen, hochfrequenten Ultraschall hören können. Also sie hören Frequenzen, die uns Menschen normalerweise nicht so zu Ohren kommen. Für diese Studie haben die Oxford-WissenschaftlerInnen mit dem Dänischen Naturhistorischen Museum an der Universität Kopenhagen, der City Dyer Klinik Kopenhagen, der Universität Aarhus, dem Universitätsklinikum Aarhus und der Universität Süddänemark zusammengearbeitet. So, ich hoffe, jetzt habe ich keinen unterschlagen.
Elli:
Aber das gehört jetzt von der Nachricht dazu. Da waren ganz schön viele Dänen beteiligt.
Stella:
So, und jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, was ist denn das für ein komischer Hörtest? Also, für den wurden quasi an die Igel Elektronen gesetzt. Und damit wurde dann quasi gemessen, wie elektrische Signale zwischen dem Igel Innenohr und dem Gehirn entstanden sind. Oder eher gesagt, es wurden sie aufgezeichnet. Also, das Ganze hat so funktioniert. Über einen Lautsprecher bekamen dann die Igel diese hochfrequenten Töne quasi rübergespielt in verschiedenen Frequenzen und gab es ein Signal, dann also zwischen dem Innenohr und dem Gehirn quasi, dann zeigte das, dass der Ton wohl gehört wurde.
Caspar:
Jetzt ahne ich, in welche Richtung es geht, aber ich frage trotzdem mal so doof. Wir wissen jetzt, dass Igel diese Frequenzen hören können, die wir Menschen nicht hören können und wir wissen, dass Autos ein Problem sind und vor allem gerne Igel, die überfahren werden davon. Wie hängt das jetzt zusammen?
Stella:
Genau. Diese These der WissenschaftlerInnen ist jetzt nämlich, dass Ultraschallsensoren da helfen könnten. Und zwar, wenn man die zum Beispiel an Straßen anbringt, an Autos, damit Igel so quasi davon abgehalten werden. Weil das ist ja eben der Vorteil. Wir Menschen hören diese Töne nicht. Uns wird es ja tierisch auf die Nerven gehen, wenn die ganze Zeit so ein Surren, so ein Piepen ganz unangenehm irgendwie im Hintergrund wäre. Aber bis man das Ganze umgesetzt hat, braucht es jetzt im nächsten Schritt erstmal Partner in der Automobilindustrie, die dann eben zusammen diese Sensoren entwickeln, die dann zum Beispiel an Fahrzeuge angebracht werden könnten oder an Straßen.
Elli:
Und mir fällt da auch noch ein Einsatzort ein, denn nicht nur Autos sind ja für Igel gefährlich, sondern zum Beispiel auch Rasenmählroboter. Super praktisch für den Menschen, aber für alles, was so im Garten kreucht und fleucht, ziemlich kacke. Dementsprechend könnte das vielleicht auch eine zukünftige Kollaborationsmöglichkeit sein.
Stella:
Kollaborationsmöglichkeiten zur Igelrettung. Jetzt muss man aber quasi, heute habe ich mal das Aber mitgebracht, ihr merkt es ja gerade zum Abschluss dieser guten Nachricht, die gute Nachricht wäre so richtig gut, wenn es dann eben die entsprechenden Partner gibt, die das Ganze auch umsetzen, die dann eben diese Sensoren testen, weil das ist ja erstmal noch eine These. Also man weiß zwar jetzt quasi, was Igel alles hören können, auch mehr als wir Menschen, aber noch nützt das ja nichts, weil das Problem besteht weiterhin, dass eben natürlich E-Gel leider von Autos umgebracht werden.
Caspar:
Also wenn ihr in der Autoindustrie arbeitet, wenn ihr an Mährobotern arbeitet, dann wisst ihr jetzt Bescheid, dass ihr euch mit den Universitäten mal zusammenschließt und da vielleicht mal testweise diese Ultraschall, Abspielgeräte anbringt, solange ich es nicht hören muss. Wobei so ein Mähroboter hat ja eh schon eine gewisse Frequenz. Ah ne, es ist kein, es ist ein Mähroboter, es ist elektrisch. Ich hatte jetzt gerade den guten alten Rasenmäher mit Eintaktmotor noch im Ohr.
Stella:
Wir hoffen mal, dass du mit deinem Rasenmäherroboter so laut dann unterwegs bist, mit deinem Rasenmäher, dass A, die Igel dann hoffentlich das weiter ergreifen und B, du die Igel schützt und rechtzeitig abdrehst und das Mähnen unterbrichst.
Elli:
Ja, an der Stelle auch insgesamt, wir haben Frühling, wenn ihr Auto fahrt, fahrt vorsichtig, gerade rennt wieder alles mögliche über die Straße, von Hüben nach drüben, Kröten, Igel, alle sind am Wandern.
Caspar:
Da hast du wieder dein Hin und Her, Eddie.
Elli:
Ja, Hin und Her, diesmal wirklich.
Stella:
Ich möchte aber diese gute Nachricht, der wird so, ja und Autos und Igel tot und alles blöd, so blöd abgeschlossen, vielleicht noch was, was mir immer so ein bisschen gute Laune zaubert hat, tatsächlich, in der Regel, außer ich habe es ganz eilig, gebe ich zu, aber in der Regel freut es mich sehr, wenn man in Hannover am Aschsee langfährt. Und da laufen auch ganz häufig hin und her die Enten oder die Wildgänse. Und ich bin immer, ich habe immer Hoffnung für die Menschheit, wenn ich sehe, dass alle Autos brav bremsen und warten, bis Entenfamilien, Gänsegangs und wer auch immer da vernünftig die Straßenseite gewechselt hat. Auch wenn die Tiere sich da manchmal auch nicht entscheiden können. Und wie Elli mit dem Hin und Her, auch so ein kleines Hin und Her, Ja, auf welche Seite, wo lang jetzt? Wasser, doch nicht Wasser. Also fahrt bitte einfach vorsichtig.
Caspar:
Gänse-Gangs vom Maschee. Guck mal, noch mal was gelernt heute.
Elli:
Und ich würde sagen, das ist ein guter Abschluss. Wenn ihr uns in dieser aktuellen Woche hört, da wo wir erscheinen, dann wünschen wir euch noch schöne Osterfeiertage.
Caspar:
Stimmt.
Elli:
Passt auch auf den Osterhasen auf, fahrt den bitte auch nicht zusammen, das wäre schön. Und ansonsten habt insgesamt eine gute Woche. Vielleicht habt ihr frei, vielleicht könnt ihr euch ein bisschen erholen und wir hören uns dann in alter Frische nächste Woche wieder.
Caspar:
Bis dahin.
Stella:
Tschüss. Bis dahin. Tschüss.
Elli:
Tschüss.
Jingles:
Das war's schon wieder für diese Woche. Folgt oder abonniert uns gerne in eurer Podcast-App und lasst uns dort eine Bewertung da. Das hilft uns sehr. Bis zum nächsten Mal.